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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
146
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konnte, so hatte ich die Gewohnheit angenommen, mei-ner Karavane eine Viertelstunde voraus zu eilen. Indieser Entfernung hielt ich an, betete mein Brevier,las, schrieb, zeichnete, und kaum befanden sich meineLeute wieder bey mir, als ich wieder forteilte, und wieder Blitz verschwand, um später wieder das Nemlichezu thun. Ost ist es mir begegnet, mich so weit zuentfernen, daß mir die, welche ich hinter mir gelassen,nur noch wie Punkte erschienen. Ich fand auf dieseWeise ein Mittel, weniger ermüdet zu werden und dieZeit zu benutzen. Die tiefe Stille, die um michherrschte, hatte besonders einen unaussprechlichen Reizfür mich; sie unterhielt meine Seele in ununterbroche-ner Sammlung, und führte ihr ohne Unterlaß denGedanken an denjenigen zu, der des Christen ganzerTrost ist.

Die Nacht brachten wir zwischen Sandhügeln zu,in deren Nahe sich einiges Gesträuch befand.

Zwey Stunden nach Untergang der Sonne hattenmeine Beduinen, äußerst lärmende Leute, wenn sienicht schlafen, ihr Geschwätz verdoppelt. Ihr Lärmverhinderte mich einzuschlafen, und ich ließ sie durchmeinen Zanitscharcn um die Ursache desselben befragen.Sie antworteten, der Ort sey unsicher, und ihr Lär- Imen habe den Zweck, den Räubern, wenn sich demin der Nähe befinden sollten, anzuzeigen, daß manwach und in großer Anzahl anwesend sey. DieseSichcrheitsmaßregel ließ mich die ganze Nacht keinAuge schließen. Sagte man mir übrigens die Wahr-