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Theil 3 (1837)
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seiner Seite waren. Diese Thiere kannten ihren Herrnsehr gut; aber sie kannten auch nur ihn. Wenn er beyguter Laune war, rief er einen seiner Diener herbey,der mit den Löwen spielen mußte, und lachte bey jederWunde, die sie ihm versetzten, aus vollem Halse. Die-sem grausamen Spiele machte er nicht eher ein Ende,als bis ihn das Lachen ermüdet hatte; oder bis derDiener, mit Blut und Wunden bedeckt, sterbend ausden Fußboden hinsank.

Wenn er sich zur Ader läßt, taucht er seine Handin sein Blut, betrachtet es mit wilder Lust, und findetes »zarter als Sammt,« wie er sich ausdrückt. DieseScene, welche häusig wiederkehrt, verbreitet Schreckenunter seinen Leuten. Sie besorgen immer, er mögeauf den Einfall kommen, einen unglücklichen Vergleichanzustellen.

Ich könnte Ihnen noch eine große Menge Zügedieser Art anführen, aber meine Feder ist es müde,solche Gräuel niederzuschreiben; ich habe Ihnen derengenug, und vielleicht schon zu viele erzählt.

Es gibt in Cairo noch eine andere Person, die vielAufsehen gemacht hat, und die ich noch weniger alsden Defterdar Ahmet-Bcy hätte sehen mögen, nichtweil sie wie dieser blutdürstig und grausam, sondernweil sie ehrlos ist. Es ist dieß ein Apostat, der umGold sein Gewissen verkauft, das Evangelium gegenden Koran vertauscht, und dem Namen, den seine Va-ter getragen, entsagt und den von SolimamBcy an-genommen hat, unter welchem Namen der Schmach er