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Theil 3 (1837)
Entstehung
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gesagt; er entließ sie, und gab Befehl, ihr das GlasMilch zu bezahlen.

Vor einiger Zeit verletzte einer seiner Stallbedicntenein Pferd bcym Beschlagen auf unbedeutende Weise.Er befahl ihm, sich in seiner Gegenwart auf den Bauchniederzulegen, und als der Unglückliche so da lag, ließer glühende Eisen und Nägel herbeybringen, und sieihm auf die beyden Fußsohlen schlagen, ohne daß ir-gend einer der Anwesenden es gewagt hätte, nur dasgeringste Zeichen von Mitleiden zu geben, noch wenigeraber sich dieser grausamen Handlung zu widersetzen.Ahmet Bey rauchte dabey ruhig seine Pfeife, indem erseine Augen an diesem schrecklichen Schauspiel weidete.

Das dreyjährige Kind seines Gärtners war so un-glücklich, aus seinem Garten einen Pfirsich zu nehmenund zu essen. Er spaltete es mitten entzwey.

Er ließ sich jede halbe Stunde durch einen seinerOffiziere eine Dose überbringen, aus welcher er einePrise nahm. Er glaubte bemerkt zu haben, daß derOffizier ebenfalls sich des Tabakes derselben bediene,und machte ihm darüber heftige Vorwürfe; allein derOffizier warf sich vor ihm nieder, und bethcuerte seineUnschuld. Ahmet Wey legte nun, ohne daß es der,den er in Verdacht hatte, merkte, eine Mücke in dieDose. Unglücklicherweise war die Mücke nicht mehrdarin, als er ihm die Dose wieder brachte; der Offizierward enthauptet.

Lange Zeit hatte Ahmet-Bey (und vielleicht hater sie jetzt noch) zwey Löwen, die im Divan immer an