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allein, ohne den Bau der Straße mit hinzuzurechnen,erst nach zwanzig Jahren vollendet.
Wey dieser großen Pyramide verweilten wir amlängsten. Wie alle Reisende, welche die Wüste besuchen,gingen wir um sie herum, mühsam bald auf Schutt, ^bald in einem feinen Sande, wo unsere Füße bey ^jedem Schritte ein Hinderniß fanden.
Zwey Eingänge führen in das Innere. Der eineauf der Abendseite führt in ein kleines Zimmer, indesseneiner Ecke man eine Art Schacht sieht, dessen Ausgangman nicht kennt. Dieser Eingang wird seit langer Zeitnicht mehr gebraucht. Der andere ist auf der mitter- ^nächtlichen Seite, und befindet sich ungefähr sechzigFuß ober der Grundfläche. Dieses Einganges bedienensich Alle, die das, Innere des Denkmales besehen wolle».Eine Regung der Neugierde foderte uns anfangs auf,hineinzugehen; allein die Ueberlegung rieth uns balddavon ab. Ermüdet, wie wir bereits waren, washätten wir gewonnen, wenn wir uns in den düsternJrrgängen noch mehr abgemattet hätten, durch die mangrößtentheils nur gebückt oder kriechend bey dem Scheinevon Fackeln kommen kann, die das Herabfallen desgeringsten Gegenstandes, der Flügel einer Fledermausauslöschen konnte, — in engen Gängen, wo nach un-glaublicher Anstrengung, nach unendlichen Umwegensich Alles darauf beschränkt, zu einem leeren Grabmale,in zwey Säle oder nackte Zimmer zu kommen, die nichtsMerkwürdiges haben, als daß man das eine das Zim-mer des Königs, das andere das der Königinn nennt;