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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
115
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netstcn waren, mich von dem Elende und der Nichtig-keit des Menschen zu überzeugen, in mir hervor»gebracht hat. Unbeschreibliche Gefühle folgten sichin meinem Innern. Das geringste Insekt, das unterden Steinen eines dieser Grabmäler wohnt, scheint mirmit mehr Recht sich des Besitzes desselben rühmen zukönnen, als Jener, der, um es zu erbauen, seine Gei-steskräfte und seine Schätze, die Schätze und das Lebenseiner Untcrthanen erschöpft hat, und sich dann imWahnsinn seines Hochmuthes sagte: »Es ist für mich!«

Die Pyramiden von Gizeh sind sehr zahlreich, manzählt deren fünfzig von ungleicher Größe. Sie habendas unter sich gemein, daß sie, mit geringer Abweichung,alle gegen dievier Haupthimmelsgegcndcn gerichtet sind.Die drey ansehnlichsten sind jene, die bis jetzt, nach denGeschichtschreibern des Alterthums und hauptsächlichnach Herodot, mit den Namen Cheops, Cephren undMycerinus bezeichnet worden, und welche, wie HerrChampollion sagt, die Gräber der drey ersten Königeder fünften Dynastie, mit Namen Suphi I., Sensauphiund Mankeri, sind.

Diese Pyramiden stehen auf einem Felsen, dessenFläche sich gegen Norden erhebt, und sich hauptsächlichgegen die westliche Seite der Wüste hinabncigt. DieErhebung dieses Felsen über die Ebene ist von den Ge-schichtschreibcrn und Reisenden verschieden geschätzt wor-den. Die Alten gaben sie auf ungefähr hundert Fußan; einige Neuere schätzen sie auf sechzig; die neuestenBerichte geben ihr aber nur fünfzig Fuß. Da der Fel-