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Theil 3 (1837)
Entstehung
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hatte den Muth und die Geduld, den untern Theil derSphynx bis zum Grunde aufdecken zu lassen. Manhat dabey die riesenhaften Verhältnisse der Statuekennen gelernt, und weiß nun, daß sie ein Ungeheuervorstellt, das zur Hälfte Mensch und zur Hälfte Löweist, dessen Pfoten auf dem Felsen ruhen, und sichfünfzig Fuß über den Körper hinaus erstrecken. Manfand auf der zweyten Klaue der linken vordem Pfoteeine griechische Inschrift mit dem Namen des Arrian,Geschichtschreibers Alexanders; zwischen den Pfoteneinen Granitblock, auf welchem in erhabener Arbeitzwcy kleine Sphpnxe dargestellt sind, und nahe daraneinen kleinen verfallenen Tempel. Wie sehr ist es zubedauern, daß die Anhäufungen von Sand ein so er-staunenswerthes Wunder der Wißbegierde der Reisen-den von neuem entzogen haben.

Die Theile, welche offen liegen, sind sehr beschädigt,besonders der Kopf; dessen ungeachtet ist man ziemlichallgemein darüber einverstanden, daß man daran eineethiopische Gesichtsbildung erkennt. Die Personen,welche ihn erstiegen haben, versichern, daß man aufdemselben eine Oeffnung von is bis 16 Zoll im Durch-messer sehe, welche die Mündung eines neun Schuhlangen Loches sey, das im Innern der Statue ist. Siefügen bey, daß viele Steine hinein geworfen worden,und daß man daher die Tiefe desselben nicht genau er-messen könne. Da Gizeh die zweyte Nekropolis *) von

*) D. i. Todtenstadt, Bcgräbnißplatz.