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uns hatten wir die Pyramiden von Sakara und übersie hinaus die von Darchur. Unsere Absicht war,nachdem wir die Ruinen von Memphis gesehen hätten,in Sakara zu übernachten, und am andern Tage in dieWüste und zu den Pyramiden von Gizeh uns zu be-geben. —
Der Weg, den wir machten, war herrlich. FelderM Lein, Gerste, Linsen, Bohnen, Getreide ließen unsdie erstaunungswürdigste Vegetation bewundern. Wei-ter entfernt weideten zahlreiche Heerde» auf Wiesen,deren Gras von einem Grün, das alle Schattirungenhatte, so hoch war, daß es einen großen Theil derKörper der Thiere unfern Blicken entzog. Darüberhinaus betritt man die Wüste, wo diese schöne Naturaufhört, — es ist der Tod an der Seite des Leben?.Wir kamen durch Dörfer, die sehr schön gelegen, abermeistens ohne Einwohner waren. Einige Frauen,einige Kinder, Greise, das ist Alles, was Mchemct vonder Bevölkerung daselbst zurückgelassen hat; alles wasWaffen zu tragen im Stande war, hat er wegge-nommen, um sein Heer zu verstärken.
Nachdem wir drey Stunden auf dem Wege ge-wesen, kamen wir in einen großen Palmenwald, andessen Ende wir den Boden der alten HauptstadtEgyptens sehen konnten. Es war uns leicht, ihn ausder Beschreibung zu erkennen, die uns die Gelehrtenvon ihm gegeben haben, und aus den Schutthaufen,auf die man hier und da auf einem Räume von meh-reren Stunden im Umkreise stößt.