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Ich war in die düstern Betrachtungen, welche dieersten Eindrücke in meiner Seele hervorriefen, völligvertieft, als mich Herr Champion auf eine Sklavinnaufmerksam machte, die in schmutzige und zerrissene Lein-wand gekleidet war, und die man in die Mitte desKaufhauses geführt hatte, um den Meistbietenden über-lassen zu werden. Als ich sah, wie die Käufer, denensie überliefert werden sollte, ihr den Mund öffneten,ihre Zähne, ihren Gaumen betrachteten, sie gehenließen ?c. ergriff mich ein Schauder des Unwillens unddes Entsetzens; »gehen wir! gehen wir!« rief ich demVicekonsul zu, und ihn bey dem Arme nehmend, cnt- >!ftrnte ich mich schnell mit ihm.
Hier, wie in Europa, unterläßt man nicht zu sagen,daß ein Sklave, der einmal gekauft ist, von dem Käu- -fer mehr wie ein Kind vom Hause behandelt, daß eroft der Bertraute, der Freund seines Herrn werde, daß eram Ende für die geleisteten Dienste seine Freyheit wieder ierhalte, und wird er übel behandelt, setzt man hinzu, !so darf er nur seinem Herrn sagen: »Führe mich aufden Markt zurück,« um diesen zu zwingen, ihnwieder zu verkaufen. Allein ich möchte wohl, daßjene, welche nicht erröthen, solche Gründe anzuführen, jmit der Hand auf dem Herzen mir sagen würden, obwirklich diese vorgebliche Menschenliebe, mit der manprahlt, der Grund sey, warum die Verkäufer die un-glücklichen Neger ihrer Familie, ihrem Vaterlande ent-reißen, ob sie der Grund sey, warum der Käufer ihrenBesitz erwirbt, oder ob er nicht augenscheinlich von