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rinnen. Sie befinden sich in Vorhäusern, deren Thüreein Gitter ist, durch das man sie betrachten kann.Was die weißen Sklaven betrifft, so darf ein Christsie weder sehen noch kaufen.
Der größte Theilder Negersklaven beyder Geschlech-ter kommt von Kordofan, von Senaar und von Dar-fur. Die Karavanen führen Tausende herbcy, diesie aus ihrem Lande, von ihren theuersten Verhaltnissenunbarmherzig wegreißen, und ihr Geschrey, ihre Thra-nen, ihre Bitten nur mit Gewaltthätigkeit und Zwangbeantworten. Man macht sich keine Vorstellung davon,was diese Unglücklichen zu leiden haben, wenn sie inso großer Anzahl durch die Wüste geschleppt werden.Mütter, junge Mädchen gehen der Müdigkeit erliegendauf dem Wege zu Grunde; sie bleiben ihre Henker ver-fluchend da zurück, und ihre bleichen Gebeine werdenbald von andern Barbaren, die wieder andere Schlacht-vpfer nach Cairo führen, mit Füßen getreten.
Unter allen diesen Unglücklichen gibt es keinen, dernicht den Verlust seines Vaterlandes beweint, und nichtdurch eine tiefe Traurigkeit seinen Schmerz zu erkennengibt, für immer davon getrennt zu seyn. Die Negeraber, die von Darfur kommen, werden von ihrem Looseam schmerzlichsten ergriffen. Mit einer lebhafterenEmpfindung begabt, können sie sich nicht enthalten,durch lautes Schreyen den Verlust dessen zu bedauern,was sie nur immer Theuercs hatten, und durch die Hef-tigkeit ihrer Klagen ziehen sie sich eine noch strengereBehandlung zu.
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