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Schönheit ihrer Bauart aus. Sie sind sehr zahlreich.Nach den Berichten älterer Reisenden gab es deren voreinem Jahrhunderte gegen 720. Ich weiß nicht, obdiese Angabe nicht auf einem Jrrthume beruht; dieneuern geben ihre Zahl, die großen und kleinen miteingerechnet, auf 400 an.
Es würde zu lange wahren, wenn ich Ihnen vonden Bädern, von den Kaufhäusern, von den Waaren-niederlagen erzählen und eine umständliche Beschreibungvon dem bcyfügcn würde, was in der letzten Zeit allesgeschaffen worden ist. Es genügt, Ihnen zu sagen,daß diejenigen, welche die Hauptstadt Egyptens seitzwanzig Jahren nicht mehr gesehen haben, sie kaumwieder erkennen würden. Dieß rührt nicht allein vonden neuen Häusern, den neuen Pallästen, den neuenFabriken, den neuen Schulen, den neuen Einrichtungenund der neuen Verwaltung, kurz von den materiellenVeränderungen her, die eingetreten sind; sondern haupt-fächlich von der Umwandlung, die in den Gebräuchen,besonders in den Beziehungen mit den Fremden undin dem Benehmen gegen sie vorgegangen ist. Vordreyßig Jahren hätte sich noch kein Europäer in derKleidung seines Landes sehen lassen dürfen, ohne sichBeschimpfungen und thätlichen Beleidigungen auszu-setzen. Wenn er zu Pferde einem vornehmen Türken be-gegnete, so mußte er absteigen, und geduldig und ohneein Wort sagen zu dürfen, sich die Schimpfworte unddie verächtliche Behandlung desselben gefallen lassen.
In noch etwas späterer Zeit ging die Gemahlinn des