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Theil 3 (1837)
Entstehung
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»Der Stein schrcyt.« ')

Und diesen Schrey, man darf es wegen der er-staunungswürdigen Dauerhaftigkeit dieser Werke desHochmuthes glauben, von Geschlecht zu Geschlechtbis zu jenem eben so fürchterlichen, als unausbleibli-chen Tage zu wiederholen, wo die Volker und dieKönige vor Gott erscheinen und das letzte Urtheil em-pfangen sollen, dazu sind diese Steine bestimmt.

Diese Gedanken beschäftigten mich während der Zeit,wo unsere Barke mit Schnelligkeit ihrem Ziele zuflog.Am Abende hielten wir nur zwey Stunden lang an,nach deren Ablauf ich, begierig das Ziel zu erreichen,die Reise fortzusetzen befahl.

Am folgenden Morgen um 6 Uhr lag die Haupt-stadt Egyptens vor uns. Schon freute ich mich darauf,sie zu betreten, als plötzlich ein sehr heftiger Gegenwindunsere Barke ergriff, das Steuerruder zerbrach, und unsan das entgegengesetzte Ufer trieb. Ich warf mich mitMahomet sogleich in einen kleinen Kahn, und mit Hilfeder Ruder konnten wir nach einer halben Stunde inWulack landen, welches an Cairo stößt und dessen Ha-fen ist.

Kaum waren wir ans Land gestiegen, als Maho-met auf meinen Befehl sogleich für mich und für ihnEsel miethete, die wie in Alexandrien hier die Fiakerund Cabriolets ersetzen. Mahomet ritt, seinen großenStab mit dickem silbernen Knopfe in der Hand, vor

') Habakuk. II. Z. und ff.