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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
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tergang. Wir landeten zu Eafrescath, um da die Nachtzuzubringen.

Eafrescath ist ein Dorf, welches wie alle Dörfer,die an den Ufern des Niles liegen, nichts angenehmes,als seine Lage hat. Es besteht aus einem Haufenschlechter Hauser aus Lehm, die Sie eher für die Höh-len von wilden Thicren, als für den Aufenthalt mensch-licher Geschöpfe halten würden. In der Mitte erhebtsich eine ziemlich gut gebaute Moschee mit einem schöngearbeiteten und ganz weißen Minaret, die den Anblickder Hütten, des Kontrastes wegen, noch abscheulichermacht. Nur die Palmen, die es umher in großer An-zahl gibt, scheinen mit ihrem hochanstrebenden Blätter-werke den Blicken ein so tiefes Elend verbergen zuwollen.

Dieses Dorf hat einen Hafen; er ist eine dergroßen Getreideniederlagen, die dem Pascha gehören.

Am 9. vor Tagesanbruch ward ich durch Weinenund Schreyen, das aus der nemlichen Barke zu kom-men schien, wo ich schlief, aus dem Schlafe aufge-schreckt. Ueberzeugt, daß der Schisfseigenthümer gegenmein ausdrückliches Verbot Fremde darin aufgenom-men habe, wollte ich Anfangs augenblicklich hingehen,um ihm die Vorwürfe zu machen, welche die Nichtach-tung meiner Befehle verdiente; allein von der Reiseund den vorhergegangenen Nachtwachen ermüdet, gabich zuletzt dem Bedürfnisse nach, und schlief wiederein. Ich hatte kaum das Auge geschlossen, als ich durchneues Geschrey aus meinem Schlummer gerissen wurde.