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Ich erhebe mich hastig, und kaum befinde ich michaußerhalb meiner Kammer, als ich erkenne, daß derLärm, den ich so nahe bey mir vernommen hatte, auseinem naheliegenden Cange komme. Unglückliche Müt-ter mit ihren Töchtern, einige von ihnen kleine Kinderauf den Armen tragend, überließen sich der Trostlosig-keit, und daher kam das Jammern und Schluchzen,das mich aus dem Schlafe geweckt hatte. Sie kamenvon Cairo und begaben sich nach Alexandrien zu ihrenMannern, Söhnen, Brüdern, die einige Tage vorhergefesselt dahin geführt worden waren, um dem HeereIbrahims einverleibt zu werden. Sie wollten ihnennoch Lebewohl sagen, welches für Mehrere wahrschein-lich das letzte seyn sollte. Die Nacht war außeror-dentlich kalt gewesen; sie hatten selbe in einem offenenschlechten Fahrzeuge zugebracht, ohne von etwas an-derem als von den Lumpen, die ihre Nacktheit bedeck-ten, geschützt zu seyn. Diejenigen, welche kleine Kindertrugen, drückten sie an ihre Brust, um ihre erfrornenGlieder wieder zu erwarmen. Um das Maß des Elen-des voll zu machen, litten die Unglücklichen erschreckli-chen Hunger; sie hatten kein Brod mehr. Eine der-selben hatte ihre drey ältesten Söhne fortschleppensehen; sie hatte vier kleine Kinder bey sich. Es fehl-ten ihr nur vierzehn Sous, um ihre Fahrt zu bezahlen,und der Schiffspatron hatte ihr unmenschlicher Weiseein Päckchen mit ärmlichen Kleidungsstücken genommen,mit denen sie diese unschuldigen Geschöpfe vor derStrenge der Jahreszeit hätte schützen können. Ich er-