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Straßen, wo man nicht mehreren dieser Thiere be-gegnet, die beynahe ohne Unterbrechung ab- und zu-gehen: sie sind die Fiaker und die Kabriolets desLandes. —
Sie werden sich vielleicht darüber wundern, meinlieber Freund! daß ich Ihnen noch nicht gesagt habe,ob ich in einer Stadt, wo das Christenthum so langeblühte, wo so viele heilige Bischöfe glänzten, wo soviele Kirchcnversammlungen gehalten wurden, wo dieZahl der Glaubigen so beträchtlich war, nicht so glück-lich gewesen bin, einige Spuren der herrlichen Kirchenzu finden, in denen die Geheimnisse unseres Glaubensgcfeyert worden. O! mit Ausnahme der Kirche desheiligen Markus, die einer Ruine gleicht, und der Kircheder heiligen Katharina, die zu dem Kloster gehört, inwelchem ich wohne, sind alle verschwunden.
Die Moscheen sind zahlreich; allein sie haben nichtsbesonders Merkwürdiges. Die Moschee der siebenzigDolmetscher zieht die Aufmerksamkeit des christlichenReisenden am meisten an. Sie wird so genannt, weilsie der Ueberlieferung zufolge auf dem nemlichcn Platzeerbaut ist, wo die zwey und siebenzig Ausleger, dieder Hohepriester Eleazar dem Ptolomäus Philadelphusgesandt hatte, an der Uebersetzung der heiligen Schriftarbeiteten. Sie steht auf der Insel Pharus.
Die Umgebungen von Alexandrien sind traurig undunfruchtbar. Wenn es geregnet hat, ist der Bodennur Koth, und ist die schöne Jahreszeit Eingetreten,so besteht er nur aus Staub, den der geringste Wind