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zu haben; der Obelisk ist wenigstens noch immer da.Sir Robert Wilson sagt in seiner Geschichte der Ex-pedition der brittischcn Armee in Egypten im Jahre1801 und 1802, daß Lord Cavan, Gouverneur vonAlexandrien, zu gleichem Zwecke beträchtliche Arbeitenhabe unternehmen lassen; allein ebenfalls ohne Erfolg.Wie wäre es denn gewesen, wenn es sich um denObelisk von Luxor gehandelt hätte, den die Franzo-sen indessen wie eine Flaumfeder fortgeschafft haben?
Sie werden, mein lieber Karl! die Neugierde na-türlich finden, die mich bewog, vor allem die Denk-mäler kennen zu lernen, von denen ich Ihnen so ebenerzählt habe. Sie sind nebst dem Hafen, so zu sagen,die einzigen Gegenstände, die mir eine Vorstellungdavon geben konnten, was die Stadt, von der ichSie nun unterhalten will, in ihrem Glänze gewesenseyn muß.
Alexandrien wurde im Jahre 331 vor Jesus Chri-stuswon Alexander dem Großen auf dem Platze einesDorfes, welches Bachotis hieß, in der Nähe desMeeres an der westlichen Mündung des Nil erbaut.Nachdem der Fürst den Umfang bestimmt hatte, dendie Stadt bekommen, und der 90 Stadien betragensollte, entwarf er selbst den Plan, und übertrug dieAusführung desselben dem Dinokrates, einem berühm-ten Baukünstlcr, dem nemlichen, welcher den von He-rostrat verbrannten Tempel zu Ephesus wieder erbauthatte. Häfen, Brunnen, Kanäle, Wasserleitungen,Cisterncn, Privathäuser, Bäder, Plätze, Theater, öffent-