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Theil 3 (1837)
Entstehung
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achtzehnten Jahrhunderts erhielt der französische Kon-sul in Cairo Erlaubniß sie zu messen, und fand sie,wenn man einen Theil der Grundlage dazu rechnet,der unter der Erde liegt, 6Z Fuß hoch, das ist, ge-nau so hoch, wie Plinius angibt, und diese Angabeist seitdem mehr als einmal durch die Reisenden bc-stättigt worden.

Aber welchem Zeitalter gehörten diese Obeliskenan? Wer war dieser König Mespheus? Dieß konnteich von Männern nicht erfahren, die übrigens mit derGeschichtskunde vertraut sind. Dienten diese Nadelnnicht, wie sonst überall, in Alexandrien nur als Zier-den? oder waren sie vom Anfange an, wie in der Folge,dazu bestimmt, durch ihren Schatten die Stunden undHimmelsgegenden anzuzeigen; oder, wenn ihre Bestim-mung war, an den Ruhm hoher Personen, der Kö-niginnen und Könige zu erinnern, an welche Hand-lungen, an welchen Thcil des Lebens der Cleopatraknüpft sich ihre Errichtung? Ich kenne über diesesAlles zur Zeit nur Wermuthungen und Muthmaßungen.

Wor einigen Jahren hat der Wicekönig den um-gestürzten Obelisk dem Könige von England zumGeschenke gemacht, und sein großmüthiges Benehmenso weit getrieben, daß er ihn auch auf seine Kostennach England bringen lassen wollte. Ein solches An-erbieten konnte nur angenommen werden. Ein Inge-nieur ward von Großbrittanien abgeschickt, um deß-halb Maßregeln zu nehmen und den Koloß fortzu-schaffen; allein er scheint an dem Gelingen verzweifelt