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liche Orte zu den Spielen, Pallästc, Tempel, — nichtsvon allem wurde vergessen, was in Bezug auf Größe,Leichtigkeit der Verbindungen mit andern Völkern,Bequemlichkeit des Lebens und Pracht aus ihr eineder ersten Städte der Welt machen konnte. Von zweyHauptstraßen, die eine Breite von hundert Fuß hattenund sich durchkreuzten, in vier Haupttheile getheilt,hatte sie im Mittelpunkte einen weit größern Platz,als alle andern waren, und von dem die Aussicht sichin die Ferne über die zwey Häfen ausdehnte. Um sieschneller zu bevölkern zog Alexander, außer seinen ma-kedonischen Unterthanen, durch Erthcilung verschiede-ner Vorrechte eine beträchtliche Menge Juden undFremder von allen Nationen dahin.
Nach seinem Tode wurde Alexandrien die Haupt-stadt von Egypten und die Residenz der Ptolomäer,die beynahc drey Jahrhunderte hier regierten. Unterihrer Regierung erhielt die Stadt neuen Zuwachs, undgelangte nicht allein durch den unermeßlichen Handel,dessen Mittelpunkt sie war, sondern auch durch denbesondern Schutz, den Wissenschaften und Künste be-ständig hier fanden, zur höchsten Wichtigkeit. Ptolo-mäus Soter, der erste dieser Fürsten, gründete unterdem Namen Museum eine Art von Akademie, welcheallen gelehrten Gesellschaften, die seitdem gegründetworden sind, zum Muster diente. Er wies ihr eineBibliothek an, die seine Nachfolger mit allen seltenenund neuen Büchern bereicherten, die in Egypten be-kannt wurden, so daß die Zahl der Bände zuletzt auf