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ßen könnte. Den Namen, den ihm die Neueren gcge -den haben, und den es noch tragt, rechtfertigt auchnicht ein triftiger Grund. Einige sagen, die Säulescy zur Zeit des Ptolomaus Evergetes errichtet wor-den; andere stützen sich auf das Zeugniß des Abul-scda, eines berühmten arabischen Schriftstellers, undbehaupten, daß sie von den Alexandrinern zur Ehredes Kaisers Septimius Severus aus Dankbarkeit fürdie von ihm empfangenen Wohlthatcn errichtet wordensey. Eine Inschrift, die im Jahre 1801 von dreyenglischen Offizieren, den Obersten Leake, Squire undHamilton entdeckt worden ist, hat jeder Ungewißheitein Ende gemacht. Hier ist sie: »Posidius, Prascktvon Egypten hat diese Säule zur Ehre des überausgroßmüthigrn Kaisers Diokletian, Schutzgottes vonAlexandrien, errichtet.«
Bon der Säule des Pompejus begab ich mich zuröstlichen Küste des neuen Hafens, um die Nadelnder Cleopatra zu besehen, Obelisken von Granit, dieman von dem letzten Zweige der Ptolomäcr, von dieserKöniginn so nennt, welche die Welt mehr noch mitdem Rufe von ihren Lastern, als mit dem von ihrerSchönheit erfüllt hat. Einer dieser Obelisken stehtaus seiner Grundlage, der andere ist umgestürzt, undzum Theile in der Erde vergraben; beyde bestehenaus einem einzigen Steine, und sind mit Hieroglyphenbedeckt. Plinius erzahlt, daß sie auf Befehl des Kö-nigs Mcspheus verfertigt worden seyen, und gibt ihneneine Höhe von 42 Armslängen. Gegen Anfang des