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störter zu seyn, und besonders die Besorgniß der Unbe-scheidcnheit, veranlaßten mich, dieses. Anerbieten nichtanzunehmen.
Ich begab mich in das Kloster der heiligen Ka-tharina, das den ehrwürdigen Vätern Franziskanerngehört. Es war der 25. November, der Festtag dieserHeiligen. Ich kam zur rechten Zeit, um dem Gottes-dienste beyzuwohnen, der um so prachtvoller gefeyertwurde, da die berühmte Jungfrau, Patroninn desKlosters, in Alexandrien geboren wurde und da denMartyrtod starb. Der Zusammenfluß der Gläubigenletzte mich in Erstaunen. Man sagte mir, daß die,welche ich gesehen, noch nicht den sechsten Theil derKatholiken ausmachen, welche die Stadt bewohnen.Man zählt deren heut zu Tage wenigstens 12,000,unter denen sich viele aus Maltha befinden.
Am folgenden Tage beeilte ich mich, die berühmteSäule in der Nähe zu sehen, die am Abende vorunserer Ausschiffung mir so sehr aufgefallen war. Siesteht außerhalb der Mauern, gegen Süden auf einerdürren und wüsten Anhöhe. Ihre Grundlage ist einViereck von ungefähr 15 Schuh auf jeder Seite, derSchaft, aus einem einzigen Stücke bestehend, hat 90Fuß Höhe und 9 Fuß >im Durchmesser; das Kapitaldarauf ist von korinthischer Ordnung und 10 Fuß hoch;so daß die ganze Säule eine Höhe von Iis Fuß hat.
Man findet bey den Geschichtschreibern des Alter-thums nichts, aus dem man auf die Zeit und denwahren Grund der Entstehung dieses Denkmals schlie-