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Theil 3 (1837)
Entstehung
Seite
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wieder sehen sollte, empfand ich einen Schmerz, denich mit Worten nicht auszudrücken vermöchte. Jeru-salem, der schmerzhafte Weg, der Kalvarienberg, dasGrab meines Erlösers, Bethlehem, Nazarcth, ihreheiligen Grotten, alle heiligen Orte, die ich besuchenzu dürfen so glücklich war, stellten sich meinem Geistedar. Die Erinnerung an sie versetzte mein Herz ineine heftige Rührung, und, in eine fromme Traurig-keit versunken, konnte ich meiner Thranen und Seuf-zer nicht mehr Herr werden.

Der Wind war günstig, und nach einigen Stun-den verloren wir die Küsten Syriens aus den Augen»Am folgenden Tage warfen wir bey Larnaka Anker.Ich sah dieses Kloster wieder, wo ick im vergangenenJahre eine so rührende Aufnahme gefunden hatte, diesesZimmer, in welchem ich an Lahmung krank lag, diesenGarten, der mir in den Tagen meiner Wiedergene-jung so angenehm geworden war; ich sah den treffli-chen Herrn Caprara, österreichischen Konsul, und alleFreunde wieder, die mir eine so lebhaste und ununter-brochene Theilnahme bewiesen hatten.

Ich wünschte so schnell als möglich nach Egyptenzu kommen, wo ich den Winter zubringen wollte, undich wartete daher mit Ungeduld auf ein Schiff, dasmich hätte nach Alexandrien bringen können. Herrvon Butenieff, Bruder des russischen Gesandten inKonstantinopel, ein sehr ausgezeichneter See-Offizier,der zu Navarin einen Arm verloren hat, bot mirauf die artigste Weise an, mich dahin zu führen. Er