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Bekenntnisse
Entstehung
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134
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134 A. Augustinus Bekenntnisse.

spiele so erpicht ist, Hütt' ihn in die Thorheit der Cir-cusspiele gerissen. Und da dieß ihn elend herumtrieb,ich aber dort die Redekunst in öffentlicher Schule lehrte,hört' er mich noch nicht, wegen einer zwischen mir undseinem Vater entstandenen Feindschaft. Und ich erfuhr,daß er den Circus so zu seinem Verderben liebte; undheftig schmerzt' es mich, daß ich einen solchen hoff-nungsvollen Jüngling verlieren sollte, oder wohl garverloren hatte. Doch ihn zu ermahnen, oder auf ir-gend eine Art mit Strenge zurechtzuweisen, war keineGelegenheit, weder dem Rechte des Lehrers, noch demWohlwollen der Freundschaft: Denn ich glaubt', erdachte von mir, wie sein Vater: aber so war er nicht.Er begann, ohne auf seines Vaters Willen zu achten,mich zu grüßen, kam in meine Schule, hört' etwas,und ging wieder weg.

Nun aber wars meinem Gedachtnisse entfallen,mit ihm zu reden, auf daß er so vortreffliche Anlagennicht verderben ließ' in eitler Spiele blinder schand-licher Lust. Doch Du, Herr, der du über alles wal-test, was du erschufst, vergaßest desjenigen nicht, derunter deinen Kindern ein Vorsteher deiner Geheimnisse(Bischof) werden sollt'; und damit seine Besserung alsDein Werk erkannt würde, bewirktest du sie zwar durchmich, aber ohne daß ichs wußte. Denn eines Tages,als ich an gewöhnlicher Stelle saß, und gegenwartigmeine Schüler waren, kam er, grüßte, saß, und ach-tet' auf das, was abgehandelt ward. Und zufalligfand sich in der Vorlesung, die ich eben in Händenhatte, schicklicher Anlaß, ein Gleichniß von den Circus-