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Die Unrugher : Versuch eines Anfanges zur Stoffsammlung für die Unruh'sche Familiengeschichte
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333-334
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Die Birnbaumer Unrugs.

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Caroline Anna Adolfine GräfinHarr ach aus Siriechau (Ar. Lüben), geboren11. 12. 1876, geschlossen hatte, der entstammen:s.) Leopold Ernst Carl Heinrich geb.9. 7. 1899 Conradswalde und k) I,onnL AdeleFreda Gabriele geb. 27. 5. 1993 ebenda.

Die Schwestern ron Ernst L. H. L.-Conrads-walde sind: a) Clara Joh. Mathilde Luisewanda geb. 3. 4. 1859, heiratete 6. 1. 1887Hans wolsf Fridr. wilh. Carl Ludw. Aug. Frhr.Lüttwitz - Krumpach geb. 16. 19. 1849 inTrebnitz, k) Aobanne Ernst ine LonnyHenr. Elise Helene geb. 16. 12. 1862lebt in Breslau. Damit wäre die jetzige Nach-kommenschaft des Grafenbruders Peter erschöpft.

Der folgende 3. Bruder des Graf Christofvon Birnbaum war Conltantin gtft. 14. 5.1697,anfänglich Page in Dresden, seit 1716 Kammer-junker, dann Kammerherr. 1725 war er mehr-fach an den Nachlaßregelnngen beteiligt, etwaseit 1731 in Danzig angestellt. Im April 1736wurde H erKgl. General-Kommissar bei derStadt Danzig", später mit dem Titel wirkl.Geh. Etatsrat, dann auch mit dem eines Erb-nnd Gberjägermeisters der (vanziger) Nehrung,damals noch ein prächtiger Laubwald. Er warein geborener Finanzier. 13. 4. 1733 erwarber 2) von Franz Bielinski das Gut Lessinken(Kr. Karthaus), das ihm 7. 6. 33 übergebenward. 1736 regelt er die Verwaltung der schonerwähnten, seinem Bruder Christof verliehenenGüter in Preußen. 23. 7. 36 stellt er seinemBruder Sigmund eine Vollmacht aus, ebenso39. 9 49 dem Christburger Notar wybicki unddem Marienburger Schöffen Fedorowicz. 23. 6. 49nimmt er Langsuhr von Georg Weyher für11999 fl. Darlehn in Pfand. 26. 11. 64 kaufter auch Nassenhuben und Hochzeit, wofür er an-fänglich Dahrlehne von 49999 und 12999 ff.gegeben hatte, die nun die Eigentümerin Luphros.Llisab. von Schwarzwald de la Haye nichtzurückzahlen konnte. Dem Karger VetterAlexander hatte er 36999 fl. geliehen, die derihm 7. 19. 1765 zurückzahlt, aber 1756 nimmtAlexander^) wieder 199999 st. bei Constantin auf.Den Gebr. Tymff aus Heiligenbrunn leihtConstantin 29. 19. 1766 wiederH 7999 fl.und 18 9. 69 an Aug. Stanisl. Goltz undPrawdricz Goltz nebst seiner Frau Dorath. Amal.Keyserling? es.pits.nsa drsuäentinensisauf ihr Gut Sulenezyn die 24999 fl., die alsErbe bei seinem Bruder Peter schon erwähntsind. Für jene Zeiten alles sehr große Summen.Bei der Erbteilung kam noch mehr zum Vor-schein, so die 1 6.1745 auf Rheinfeld in clistrietnLüsrs^svisnsi dem Heinrich Goltz geliehenen39999 fl. Der Reichtum stammt aber wederaus Birnbaum noch aus Constantins Amts-einkiinften, sondern^) aus seiner Heirat. Das

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Gcncal. Slrchivar V.») A. Danzig.<> A. Posen Grod Urtd.°) A. KgSbg. Funcvria.

verrät uns Adrian Gottlieb Söhncrs, Unter-richter der Rechtcnstadt Danzig, originelle Grab-rede für Constantins Frau vom 22. 1. 1756,worin auch der schöne Ausspruch vorkommt, daßauch die vornehmsten Standespersonen der an-ständigen Wissenschaftengewissermaßen (!)nicht entbehren können". Die nun alsReichs-gräfin v. U." mit unsäglichem Pomp beerdigtwurde, war die dem Danziger StadtoberhauptGabriel Bömeln u. s. Frau Agathe Schröder25. 6. 1691 geborene Agathe Aultlne B. Den

7. 9. 1723 ward sieJhro Kgl. Ulaj. von Groß-brittanien hochbetrauten Generalmajor und indieser Stadt hochbestalltem (Uber CommandantenJohann von Sinclair", der auch ein Senkler ge-wesen zu sein scheint, angetraut. Der alte Herrließ sie 9. 2. 1731 als erbende Witwe zurück.Sie hatte nur einen schwerleidenden Bruder,der wirklich vor ihr starb, war also auch Erbindes ganzen Bömelschen großen Vermögens.Grade um diese Zeit muß Constantin nachDanzig gekommen sein und sie kennen gelernthaben. Die 6 Jahr ältere Witwe wurde 3. 7.1732 seine Frau. Der Grabredner sagt, derWitwer habe die Redevor Rührung" nichtselbst anhören mögen, wie würde er sie jemalsohne Wehmut lesen können, wenn er ein ganzesVerzeichnis so vieler reizbarer Annehmlichkeiten,die ihm nun entzogen, darin antreffen sollte".Agathe Iustine, j- 28. 12. 1755, 6P/2 I-alt, ohne Kinder. Constantin folgte ihr

8. 4. 1763, sechs Wochen vor seinem Bruder.Bei der sich lange hinziehenden Erbteilung kames natürlich auch zu Reibungen. Gbstltnt. Peterhielt die Schwester Anna Luise vom Erbe zurück,indem er sie Ww. von Christof Conradfür nicht geschäftsfähig erklärte, indes ohneErfolg.

Der nächstjüngere Bruder der beiden Grafenwar Mlladlslaus gtft 5. 8. 1698, oben bereitsals Gbstltnt. auf Aiitteninnc genannt. Dieskleine Vorwerk von Birnbaum war ihm bei demBrlldervergleich von 1725 und durch ein Ab-kommens mit Peter von 1747 pachtweise über-lassen worden. Er wird noch 24. 8. 1739 alsFähnrich genannt, denn das Aufrücken gingdamals langsam und unregelmäßig. Noch alsFähnrich heiratete er 23. 5. 1739 seine CousineAobanne iSlllabetll, 3. Tochter des ChronistenChristof Signrund, die 1731 von ihremVaterbruder Adam Conrad 12999 fl. erhieltund auf Görzig 39999 fl. Hypotb. stehen hatte,die aber 1732 auf ihre Schwester Sofie Caro-line übertragen wurden. JhrlNann y 23. 5. 49und wurde 11. 11. 1749 beigesetzt, sie ff- nach1761 in Birnbaum. Ihre Kinder waren:

1. HZogtSl. Cbriltok lt. Kirchbuch gtft.3. 12. 1731, wahrscheinlich gilt ihm die Kirch-buchnotiz: 15. 3. 1733 ein Kind des wladisl.begraben. In der Chronik wird statt seinerBogisl. Constantin genannt, der aber nach denGrodurkunden Sohn des Chrystostom-Skrzydlewoist. Nach dem Kirchbuch wurde ein Bogisl.

A. Posen Grod-Ilrkd.