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Die Unrugher : Versuch eines Anfanges zur Stoffsammlung für die Unruh'sche Familiengeschichte
Entstehung
Seite
313-314
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Die Birnbaumer Unrugs.

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gekauft. Das Herbarz Polski^) führt ihn alsStaroscic Gniesnienski auf. Die mit 16 Jahrenschon doppelt verwitwete Marjanne Gottliebeschloß 1699 einen Erbvergleich mit ihren(Oheimen.

Aobann Gbriltok, der Kasimierz bekommenhatte, war xoln. Schützen-Rittmeister (rotrrmAistsraroadussornrn) und soll nach der Chronik 21. 1.1687 unverheiratet -st sein. 1699 quittiert demI o h. C h r i st o f sein Bruder Georg über2999 fl., die er ihm 1682 verschrieben hatte.Bald daraus fand Nachlaßregelung statt, wobeiGeorg Kasimierz zu Schotten hinzunahm und dieMiterben abfand. I o h. Chrfs. Grabschriftsagt: er habe in den Jugendjahren fast alleReiche und Länder von ganz Europa durchforscht,dann König Johann III. siegreiches Bannergegen die Türken vor Wien (1683), in Ungarn,(Oesterreich, Mähren, Walachei und Tartareigeführt und sei 27. 1. 1687 gefallen.

von Carl Sigmund ergibt eine Urkundevon 1756, daß er Alt-Tomischl übernommen undvon seiner Frau Kenia Gbarlolte Sokolowska(Falkenhain) einen Sohn Kaltalar Sigmundhatte, der seiner alten Mutter nun den Nieß-brauch des Gutes verschrieb. Carl Sigmundselbst fehlt in der Birnbaumer Chronik und allenbisherigen Stammtafel-Entwürfen ganz. Zweiweitere Urkunden von 1689 bezeichnen ihn aus-drücklich als Sohn Christofs, Bruder Georgsund Bogislais. Diesen dreien quittiert in dereinen ihre Stiefmutter Gottliebe I. über6999 fl. Abfindung. Die andere Urkunde lautetin der Auszugsabschrift: 1689.lVlaZn. LlsorZius,bonorum. Llrolri busrss, Gaxit. Vslo., RoZus-laus, Gapit. Llnssn., st Os.ro1us-8lA-munckus krutrss intsr ss Asrmg.ni, olimNugn. Obristopbori NnruZ Gap it. Vulo. Ullisuo st lUuAN. lVlg.rig.nnus vnruemnlrg olimNgZn. Wlgckislgi IlnruZ sui, KssoZnos-ssntium, krutris gsrmuni silius nominsguistunt bluZn. IZoZumilgm sigseolsslrusjnscksin Nsgn. Llbristopbori blnruZ,Oupit. Valo. sonsortsm rslistgm vickugm tumlVlgZn. Ogrolum st LiZismunckumIlnruZow pruskuti purontis sui s rsssnsitgib-lsZn. LoZumilg sigssolsslrg mutri-moniulitsr xroorsutos silios tum st Oon-stuntium Obristingm sjuscksm IVluAn.RoAumilus siligm cks summis ckivsrsissx bonis xgtsrnis.

von den nun noch bleibenden 4 SöhnenGeorg, Bogsl., Sgmd. und Carl verfolgenwir zunächst Georgs Schicksale und Nachkommen-schaft bis zu Ende. Georg ^ geboren 1652,f 1719 war zunächst Soldat und im Kron-hecre Hauptmann geworden, als er vom Vater1677 Schotten übernahm und seiner Stiefmutter1999 fl. darauf verschrieb. Im selben Jahreheiratete er Anna /Idarie Bojanowska,Tochter von Stefan B. und Anna Dobieszewo,denen sie 1678 ihre Abstattung^) quittierte. Der

>) v. Ilm Ncp. BoSrowSki. Lpz. tst2.-) «l. Pos. Grod- Urld.

erste Sohn war Kogislaus, der folgende Georg,dazwischen in Waschke 29. 1. 1689 geb. aberfrüh ch Gbriltof.

1682 und 83 nahm der Vater in GeldnötenDarlehen bei Sebastian Manecke-Piglowitz auf.von 1688 ab ist er Amtshauptmann (Starost)von Dt.-Crone; so schließt er mit Christof Brause(poln. Brudzewski) einen Vertrag, den er voll-zieht:äsrsz-ng - Llrolmsb - NuruZ Ltgrostu^Vglsuski." Wegen solches naturgemäßen Ge-brauchs der polnischen Sprache hat man ihn wie dieandern Birnbaumer Iis als Polen ansehen wollen.Sehr mit Unrecht, denn damals traten im Adeldie Unterschiede der Nationalität ohnehin ganzzurück und diese U.s sind alle bis zur Mitte des19. Jahrhunderts ibrer deutschen Abkunft sotreu wie ihrer Protestant. Konfession trotz allerHemmnisse und Anfeindungen geblieben.

1688 tritt Georg zusammen^ mit seinemBruder Bogislaus dem Johann Zychlinskieine Forderung von 11999 fl. ab. 1689 stellter dem Baranowski und zusammen mit Bogsl.dem Peter (Opatinski, der das obengenannteNadrozne kaufte, eine (Quittung aus und kommtin den beiden Urkunden betr. Carl Sigmundvor, 1699 quittiert er dem Bruder 29999 fl.

1693 stellt er als Landrichter von Fraustadt einempotworowski eine Vollmacht und dem Jos.Bronikowski eine (Quittung über 2999 fl. aus.

1694 verschreibt er dem Stanisl. Bronikowski19999 fl., quittiert mit den andern Erben demJohann Albrecht Bojanowski über 36999 fl.Nachlaß der ch Tante Eva Boj. und verschreibtseiner Nichte Marj. Gottl. pilchowska 15999 fl.

1695 zahlt er Anna Szaniecka, Witwe vonMathias Walter Kosicki 3999 fl. 1696 leiht ervon Mathias Gosimirski 19999 fl. und kauftSchwerscnz-Grzymalowo, wobei er schon (Ober-richter von Posen heißt. Nun verkauft er dieganze Herrschaft Schotten samt Kasimierz für269659 fl. an Andreas Twardowski. NachKönig Johann III. Tode war er während desInterregnumsCapitular Richter und xockstoli.xosnanski" geworden, zuletzt war er bis zuseinem Tode 1719 Assessor des petrikauerTribunals.

Sein jüngerer Sohn Georg übernahm dasväterliche Gut Waschke (Kr. Kröben), heiratete/Varjanne ZZlilabetb Dziembowski-Kranz,die 1726 ihren Eltern über Abstattung quittierte.1745 verschreibt er Anton Jung (Mlodzejewski)3999 fl. und 1769 gibt er seinem Sohn Bogisl.Georg Vollmacht, dabei wird die Mutter als-st, er selbst als Posener Vize-Untertruchseß be-zeichnet. Dann ist er verschwunden. Außerdiesem älteren Sohne hatte er noch einen:Georg» der jung -st, und 2 Töchter: Solle,ch in Lissa, und iSlilabeW Anna, die inWaschke 15. 4. 1739 geboren und von denPunitzer Sigmundsöhnen Sigmund Christofund Ludwig Bogsl. über die Taufe gehaltenwurde. Sie heiratete Adam Kurnatowski-

tz A. Posen, Wrod. Urk.