sie an den kmrolllier, der sie wieder anderen Arbeiternzum Verschnüren und Verdrathen giebt. Das bon-elriren geschieht meistens durch eine Maschine, die, ob-gleich jetzt schon auf eine höchst sinnige Weise eingerichtet,doch immer noch neuen Verbesserungen unterliegt. —Sonst hatte man statt ihrer einen stählernen Stopfen-presser, der, auf den Pfropfen gesetzt, diesen durch einenhölzernen Schläger in die Flaschenmündung zwängte.Die jetzige Maschine bestehet aus einem etwa 18 Zollhohen eisernen Galgen, der unten in einem starkenKlotze Fuß faßt. Durch die Mitte des obern Balkensgehet eine starke eiserne Schale, die eine konische Röhreinnerhalb bildet, oben so weit, als der Kork, unter-halb bis zum Ende sich so verengend, als die Flaschcn-mündung weit ist. Durch diese Röhre wird der Kork,der sich einige Zeit zu geringer Anfeuchtung im Kellerbefand, mittelst einer von einem Drücker in Bewe-gung gesetzten, mit Schraubgcwinden versehenen stäh-lernen Rundstange gepreßt und zugleich in den Halsder darunter gestellten Flasche so tief eingedrückt, alsdas Festhalten nothwendig macht. Der Außentheil desStopfens, gleichfalls durch die Röhre gegangen, blähetsich in gleichem Maße wieder auf, wie der Untertheildesselben im erweiterten Halsloche sich auszudehnenvermag.
Der Louolrirsr überlaßt hierauf seinen Nachbar-arbeitern das Bedrahten und Verbinden. Sofort zu