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Der Champagner : eine Reise-Bericht zum Nutzen u. Frommen aller Weintrinker
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aufgefangenen Wein noch für von 15. ?r. das Faß,freilich eine schlechte Entschädigung für einen Wein, wel-cher einige Wochen vorher noch 200 und 5l)v1>ro Faß werth war. Es wird sodann Essig darausbereitet.

Erst der Herbst gewährt dem Weine Ruhe, die sichabsetzende Hefe bildet nach und nach einen Satz, dersich zum Boden der Flasche senkt. In diesem Zu-stande (französisch: brut.) bleiben die Weine mehr oderminder kurze Zeit, je nachdem man für nöthig hält, die-selben von dem Satze zu befreien. Man nennt dieseOperationl)obnur1>!,K<z undI)öAnroei»öir<, (deutsch: Ab-spritzen) und geschieht solche aus folgende Art. Zuerstwerden die Weine auf eine Art Lattengerüste inschräger oben zusammenlaufender Höhe gebracht,worin Löcher gebohrt sind, um die Flaschen mit demHalse hineinzustecken. Durch diese den Flaschen so ge-gebene Lage und durch leises Rütteln (IlemunZe) fälltder Satz nach und nach ganz in den Hals, und wirdvon dem Korken durch seine poröse Substanz angezo-gen. Nachdem sich nach etwa vier Wochen der Satzganz auf den kouollnn angesetzt hat, nimmt der Arbei-ter die Flasche auS dem Gerüste, macht den Pfropfenlos und läßt soviel in den vor ihm stehenden nischenar-tigen Fangkasten spritzen, als er glaubt, daß es Satz-Theilc seyen. Er giebt sodann die Flasche seinem Nach-bar, der den nöthigen lügueur hineingießt, von da geht