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2 (1923) Die römische Periode
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Novioinagus (Nymwegen): oppidum der Bataver und Römer-stadt nebeneinander (oben S. 22).

V e t e r a: vgl. S. 10 f.

C o 1 o n i a Agrippinensis, vorher oppidum Ubiorum. 1 )erBrückenkopf Deutz Divitia, wohl ursprünglich Divitiacum (F. Gramer,Deutschland in römischer Zeit 1912, S. 81).

Rigomagus (Remagen): H. Lehner, Führer durch das Provinzial-museum Bonn 1915, S. 95 f., 99.

Antunnacu m: vgl. oben S. 97.

B a (o) u d o b r i ga (Feste des Bouduos): vgl. 1, S. 122.

V u (i) n c u s - B i n g i u m: Keltische Siedelung wohl inmitten der rö-mischen Stadt auf der Burg Klopp, deren Abschnittsgraben zum Teil indiese Zeit zurückreichen könnte. So würde sich auch das Vorkommenrömischer Mauern (?) in dieser Tiefe erklären.

Lop o dun um: Gallische und römische Siedelung nebeneinander(vgl. oben S. 57 f.).

Novioinagus (Speyer): Pfälz. Mus. 39, 1922, S. 123.

Argen torate: Außer keltischen sind auch germanische Funde derSpät-La-Tene-Zeit innerhalb des römischen Stadtgebietes gemacht wor-den. Vgl. oben S. 26 f.

Mo ns Brisiacus: Keltische und römische Ansiedelung an der-selben Stelle; erstere mit Spät-La-Tene-Funden, wie bei Tarodunum undHochstetten von K. Gutmann bei Anlage der Wasserleitung beobachtet.

Basilia: Helvetischer Abschnittsgraben auf dem Münsterplateau(vgl. oben S. 24).

Vindonissa: Abschnittsgraben (der sog. Keltengraben) beim Le-gionskastell (oben S. 27).

2. Die Kontinuität der Kultur, also die Wahrung der wich-tigsten Errungenschaften der gallischen und germanischen Kultur gegen-über der überlegenen römischen, war wenigstens einigermaßen gewähr-leistet durch das Zurückbleiben eines großen Teils der alten Bevölkerung,von der die'Römer namentlich im Ackerbau vieles lernen konnten, auchim Hausbau, was Schutz gegen Kälte durch unterirdische Räume, Fach-werk und Strohbedachung anlangt. Die Erdholz- und Steinholzmauernder römischen Kastelle und des Limes sind den Befestigungen der Nord-länder abgesehen, während sie in Italien fehlen. Auch vom gallischenHandwerk nahmen die Römer gar manches an, vermutlich auch im Berg-bau. ln den Töpfereien begegnen viele gallische (und germanische)Namen, und in der Schmiedekunst sind die Germanen sicherlich nichtzurückgestanden. In der sog. belgischen Ware, der roten und schwarzen,hat manche einheimische Form ihre Fortsetzung gefunden und über dieund jene Fibelart wird gestritten, ob sie aus römischen, gallischen odergermanischen Werkstätten hervorgegangen ist. Die germanischen Töpfer

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