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2 (1923) Die römische Periode
Entstehung
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und Obstarten lateinische Namen: Kohl, Zwiebel, Rettich, Spargel, Gurke,Lattich, Fenchel, Kümmel, Petersilie, ebenso wie die Zierpflanzen Rose,Lilie, Veilchen, Buchs usw. oder die Obstsorten Birne, Pflaume, Zwetsche,Kirsche, Pfirsich, Aprikose, Quitte, Kastanie, Maulbeere, Mandel. Heutenoch verraten sich manche einstmaligen Römersiedelungen inmitten derWälder durch verwilderte Obstbäume, wilden Buchs oder Immergrün,wenn auch letztere Pflanze durch den Kalkgehalt des Bodens bzw. derMauerreste angelockt wird.

Oer von den Römern in Deutschland angewandte Pflug ist unsdurch Erhaltung einzelner Metallteile, antike Nachbildungen (Modelleals Spielzeug, Votive) und durch bildliche Darstellungen wohl bekannt.

Abb. 57. Römische Ackergeräte.

Besonders hervorgehoben sei ein Bronzemodell im städtischen Museumzu Mainz, welches mit anderen kleinen Ackergerätemodellen (Schaufel,Sense, Rechen, Pickel, Egge, Abb. 57) in Köln gefunden wurde (W. Z. XIX,1900, Taf. 19; H. Behlen, Der Pflug und das Pflügen, S. 91) und ein ähn-liches Pflugmodell in Bonn. Es gleicht bereits dein heutigen, auf demlinken Rheinufer früher allgemein gebräuchlichen Kölner „Wessel“, derzweifelsohne auf römische Vorbilder zurückgeht. Pflugscharen und Pflug-messer (Seche) sind nicht selten einzeln oder in größerer Menge nament-lich mit anderen Ackergeräten zusammen entdeckt worden, so bei Oster-burken als Versteck im Kastellgraben, bei Gettenau in der Wetterau un-