Das Edelsteinschleifen.
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noch jetzt der Ort, wo sie auf einer Menge von Mühlen geschnittenund mittels Tripel und Zinnasche poliert werden.«
Wer aber annimmt, dass das Steinepolieren eine geheimeKunst gewesen sei, der hat jedenfalls keine Vorstellung von dieserArbeit, welche allerdings von dem XV. Jahrhundert bis jetzt zuOberstein an der Nahe geübt wird und damals von einem Grafen
Nr. 36. An den Schleifsteinen. (Aus der Gartenlaube.)
von Nassau, welcher in Bologna studierte, aus Italien eingeführtworden sein soll, nachdem er wusste, dass die Nahe Achatkugelnmit sich führte, welche bis dahin unbeachtet und unverwertet blieben.Die vorstehenden Abbildungen einer Schleifmühle und schleifenderArbeiter sind der »Gartenlaube« (1889, S. 219 und 220) entnommenund beweisen, dass zu diesen Arbeiten eine Mühle nothwendig ist,welche nicht geheim in Betrieb gesetzt werden kann; phantasievolle