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Die Erfindung der Buchdruckerkunst nach den neuesten Forschungen
Entstehung
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Schwierigkeiten bei der Herstellung der ersten Typen.

staben gezogenen Fadens zusammengehalten, wie ich mich entsinne,eine solche Art von Lettern in Venezien noch gesehen zu haben.«

Es geht hieraus hervor, dass die Buchdruckerkunst in ihren An-fängen mit Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, von denen wir bei derjetzigen Vervollkommnung der Werkzeuge keine Ahnung haben. Ichunterlasse daher eine Abbildung der jetzigen Gusswerkzeuge, da einesolche die Leser nur irre führen könnte, denn die Vergleichung desjetzigen Giessverfahrens mit dem von Jost Amann dargestellten beweist

eine ganze Umwälzungdes Giessens währenddes XVI. und XVII. Jahr-hunderts, welche demfranzösischen Stempel-schneider Claude Gara-mond im XVI. Jahrhun-dert zugeschrieben wird;die beistehende Ab-bildung eines Schrift-giessers des XVII. Jahr-hunderts zeigt schoneine vollständige Um-wandlung des Giess-werkzeuges.

Welche Abänderun-

Nr. 28. Schriftgiesser des XVII. Jahrhunderts. g en aber auch dasDl 'UCk-

und Giessverfahren imLaufe der Zeit erfahren hat, die Grundlage war vom Erfinder derBuchdruckerkunst so tief gelegt und fest gebaut, dass der Druck derBücher derselbe geblieben ist bis auf unsere Zeit. Die beiden starkenSäulen, auf denen der Buchdruck beruht, die Presse und die Lettern-form, sind das alleinige geistige Eigenthum des Erfinders, der seinenNachfolgern zum Verbessern nichts übrig gelassen hat als die Ver-einfachung und Verfeinerung der Werkzeuge.