267
1) Ursula Mötteli war nach Rüegcrs Chronik, der Stadt undLandschaft Sehaffhausen II, 678 f. die Gemahlin Eberbarts vonKlingenberg auf Hohentwiel.
Ich vermuthe in ihr eine Schwester der drei Gebrüder zuJtoggwil. —
2) Die Schwester der ohgenannten war vielleicht die ElisabethMötteli, die das Jahrzeitbuch des Grossmünsters als Gemahlindes Zürcher Ritters Heinrich Escher nennt. (Anniv. praeposituraeTuricensis z. 25. Januar. Monumenta Germ. hist. Necrol. I.S. 554.)
3) Eine andere Elsbeth Möttelin, Rudolf Muntprats sei. Witweerscheint am 7. Oktober (Samstag nach St. Franziskus Tage)1485 in einem Vermögensstreit mit ihrem Sohn Gallus Muntprat.v. Konstanz. Stdt.-A. Konstanz , Missivenbuch 1486 S. 156 a. ff. —
Dieser Gallus Muntprat und seine Mutter hatten 1480 dieKlosterfrauen, die von Valduna nach Villingen übersiedelten, —darunter Margret Mötteli, Rudolfs Tochter — auf ihrer Durch-reise zu Konstanz gastlich beherbergt. (Bibl. des litt. Vereinsin Stuttgart, 35. Igg. 1882, S. 29.) Die Chronistin desKlosters deutet nichts von einer Verwandtschaft mit Margretan; Elsbeth ist wohl auch der Rogg-wiler Linie zuzuscheiden. —