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1466, 3. Juni. Hans Muntbrat der Jüngere zu Konstanz erklärtvor dem Stadtammann Hans Boltzbuser, dass vorZeiten der edle Rudolfvom Emptz mit dem edlen und strengen Herrn Marquart von Emptz,Ritter, wegen 50 Rh. fi. Zins sich gegenüber Rudolf Mötteli verschriebenhätte und verspricht den Junker Rudolf von Ems wegen dieser Gewähr-schaft in alier Weise schadlos zu halten. 1. c. S. 66. No. 255.
1471, 21. Januar. Wilhelm, Graf zu Montfort, Herr zu Werden-berg und dessen Vettern Ulrich, Graf zu Montfort, Herr zu Tettnangund Jörg, Graf von Werdenberg-Sangans stellen dem edlen und strengenHerrn Marquart von Emps von der Hohenemps, Ritter, welcher des GrafenWilhelm Mitgiilte für 2000 Rh. fl. Hauptgut ab Herrschaft und GerichtEhrenberg zu Sevellen gegenüber dem ehrsamen weisen Rudolf Mötteli,wohnhaft zu Stain, geworden ist, einen Schadlosbrief aus. I. c. S. 76Nr. 279.
1471, 21. Januar. Graf Wilhelm von Montfort stellt in gleicherAngelegenheit dem festen Rudolf von Emps von der Hohenemps einenSchadlosbrief aus. 1. c. S. 76, No. 280.
1479, 14. Januar. Johann Truchsäzz zu Waltpurg, Landvogt etc.und Vogt zu Bregenz, erteilt dem edlen festen Rudolf von Emptz vonHohenemptz, welcher gegenüber Rudolf Mötteli zu Lindow für 50 fl.Zins, rückkaufbar mit 1000 fl., sein rechter Mitgült und Gewähr wordenist, einen Schadlosbrief. 1. c S. 86, No. 819.
1479, 25. Mai. Jörg, Graf von W'erdenberg und Sangans etc.erteilt dem edlen und strengen Herrn Marquart von Emptz von derHohenemptz, welcher mit andern gegenüber dem ehrsamen, weisenRudolf Möttely zu Lindow für 1000 Rh. fl. sein Mitgiilt geworden ist,eiuen Schadlosbrief. 1. c. S. 87, No. 322.
Zu S. 49. In diesen Tagen muss Rudolf Mötteli auch das Bürger-recht zu Bremgarten erlangt haben. Am 13. September „uf des hailligenKrüz aubend zu Herbst" 1468, nennt er sich in einer Quittung gegen-über dem Abt Ulrich von St. Gallen um den oben S. 41 erwähnten Zinsvon 120 Rh. fl. „ich Rüdolff Möttelly burger zu Bremgarten." Stifts-A.St- Gallen, Rub. XIII, Kasten III, Zelle 5. 7.
Zum IV. Kapitel und speziell zu S. 49. und ff. Erst nachträglichbin ich durch Hrn. Dr. Gustav Tobler in Bern auf folgende Stelle in derUeberlinger Chronik des Lienhard Wintersulger (Konstanzer Beiträge vonPh. Huppert, 1888, S. 108) aufmerksam gemacht worden, die uns nicht nureine interessante Episode aus dem bewegten Rudolf Möttelis des Aelternerzählt, sondern auch dessen Verhältniss zu Stein am Rhein beleuchtet:
Anno 1461 faß ainer uff ainem schloß Regensperg, nit weit vonZiircli, der hieß der Mettele.
Do understundent sich uff ain zeit vier vnd giengent hin in dasland und"hatten ir kuntschaft zu Regensberg über Mettelin und fiengentin und fürten in heruß uß dem land und kamen mit im gen Bollingen inden Hegöw. Do hungret sie und legent sich do selbs mit im nider. Dosekray Mettelin das gericht an. Also fieng man sie zu baideu seyten.Do entrann der ain fußknecht. Also kament die von Zürich und namentMettelin, iren burger, mit gewalt. Dadurch kament die andern ouch dar-von. Und tvere er inen bliben, so hette er inen lool zu geben gehabtzeclientusent guldin und hette danocht tool viermal so viel gehabt.
Also zoch er hernach herruß gen Stain in die statt am Rein ge-legen, dan dieselb statt hat sich selbs erkoufft von den von Clingenberg,deren ist sy gewesen und haben sich eben in disem jar erlöst und wardauch Schweytz. Do saß Mettelin ain zeit, nit weiß ich, wie er sich da