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handlungen, am 11. Juni 1521 wird Jakob Mötteli zum letztenMal erwähnt, noch im Laufe desselben Jahres muss er alsein hoher Siebenziger gestorben sein. x )
JakobsLebenszeitbezeichnet denHöhepunkt des äusserenGlan-zes und Ansehens der Familie Mötteli. In seinem Charakter tretendie Stammeseigenschaften seines Geschlechtes besonders deutlichhervor: unbegrenzter Egoismus und unsinnige Streit- und Pro-zessucbt. Doch fehlt es in seinem Gharakterbilde keineswegsan sympathischen Zügen; ganz reizend ist die Schilderung, diePeter Andres von Jakobs Verhältnis zu dem adoptierten KindeHansens von Landenberg entwirft. 2 )
Ueber seine familiären Verhältnisse sind wir bei derMenge des über ihn vorhandenen Aktenmaterials auffallendschlecht unterrichtet. Sicher ist, dass er sich sehr spät ver-heiratet hat; noch nach der Mitte der achtziger Jahre wirdstets nur seine „hushalterin Anna" erwähnt. 3 ) Vor dem5. Juni 1487 muss er sich aber mit einer Schwesteroder Tante des vielgenannten LIans von Breitenlandenbergverehelicht haben, denn seit jener Zeit nennen sowohl Hansals dessen Oheim Berchtold ihn ihren Schwager. 4 )
das geistliche Gericht weist, dat. Zinstag (?) 1513. Lateinische Prozess-akten des geistlichen Gerichts a.us dem Jahre 1515. Stifts-A. St. GallenB 174 und 175. Abscb. Luzern 24. April 1521. Schreiben der Boten anMötteli, er solle mit den geistlichen Rechten inne halten und auf dienächste Jahrrechnung zu Baden den Stiftungsbrief mitbringen. Landenberghatte einen eidg. Schiedspruch begehrt und sich beklagt, wie er durch diegeist.1. Gerichte in grosse Kosten käme etc. Amtl. Samml. IV, 1 a, S. 29.Absch, Baden 11. Juni 1521: es wird in dieser Sache beiden Parteienbefohlen, einen Schiedmann zu ernennen, die Sache soll alsdann in Zürichverhandelt werden. Der Bürgermeister von Zürich, Felix Schmid, undder Landvogt im Thurgau, Ludwig Bili von Luzern, werden alsdann zuSchiedleuten ernannt. Amtl. Samml. IV, 1 a, Seite 49.
1 ) Er war ca. 1446 geboren, wenn man annimmt, dass er bei seinemersten Auftreten 1466. als Vertreter seines Vaters im Regensberger Handelnur zwanzig Jahre zählte.
2 ) Kundschaft vom 27. April 1495 vide Beilage.
3 ) Beilage vom 27. April 1495. Erst 1517 (resp. 1518) treten unsseine Söhne entgegen.
4 ) Berchtolds Schwager wird er in einem Fertigungsbrief vom 5. Juni1487 genannt. St.-A. Zürich, Urk. Pfyn. Hansens Schwager heisster unter audern in der Kundschaft vom 27. April 1495, ebenso indem Seite 121 Anmerkung 3 angeführten Aktenstück vom 5.