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Sohn des Einsiedlers im Ranft, ausdrücklich als Anstifterdieser Mordbrenner bezeichnet. ')
Als nun gar im folgenden Jahr 1487 auf Allerheiligen inLindau selbst vier verdächtige Personen, Valentin Weinzürnvon Feldkirch, Hans Vogler von Indersdorf, Peter Unger vonSteyr und Meister Konrad, der alte Totengräber -zu Bamberg,ergriffen wurden, welche bekannten, vom Ammann zu Unter-waiden gedungen zu sein, nicht nur an vier Orten der StadtLindau Feuer anzulegen, 2 ) sondern auch die Weiden undBrunnen daselbst zu vergiften, fanden ihre Aussagen willigenGlauben. Zwei der Vaganten wurden lebendig verbrannt, diebeiden andern starben auf dem Rade, aber der Magistrat vonLindau wagte nicht, gegen ihre angeblichen AuftraggeberKlage zu erheben. 3 )
Noch die spätem Lindauer Chronisten berichten diesesEreig nis in einem Tone, der ihren felsenfesten Glauben an dieSchuld der Unterwaldner deutlich kundgiebt. 4 )
') Ratsbuch Luzern VI, No. 1123. Mentag nach Trinitatis 1486. Unter-waiden gegen Symon Grüber von Rüllingen, der von „inen gerett sy syendSchelmen vnd zersgehigend boß wicht, wann sy haben wollen verbronnendie stett Veitkirch, Bregitz vnd Lindow vnd brüder Clausen sün (sie) habeden getätern wollen darumb Ionen." St.-A. Luzern.
2 ) Anonyme Lindauer Chronik: „a. im Spital im Stall vor der derKüc hin über, b. im Glosterhof im Stadel, c. in dem Gredhaus und d. imRathhauß." Güller nennt etwas abweichend: im Schmalzhauß, Grödhauß,Spital und Closter.
3 ) IJndauer anonyme Stadt-Chronik S. 3oS ( darnach in den Schriftend. Bodensee-Vereins, 5. Heft, S. 171). Güllers Annalen, S. 69, b, der nichtsvon der Bestechung durch die Unterwaldner berichtet.
4 ) Anonyme Lind. Chronik: „ Auß diser jren Bekanntnus köndte mannichts abnemen, dann das der Landaman von Vnderwalden sich noch ander Stadt Lindaw wegen des Mötelins zu rechen begerte."
Die Familie vom Rappenstein.
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