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Die Familie vom Rappenstein genannt Mötteli und ihre Beziehungen zur Schweiz
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dass die weitern Verzögerungen, die der endgültige Abschlussder Pachtung noch erlitt, den friedlichen Ausgleich des Zwistesmit Lindau nicht mehr gefährden konnten.

Erzherzog Sigmund hatte nämlich die Stadt Zürich durchseine Boten ersucht, den auf den Hilaritag nach Konstanzangesetzten Tag noch einmal zu verschieben. Da Mötteli unddie übrigen Gefangenen nur mit der Bedingung freigelassenwaren, sich auf den 20. Januar wieder in der Haft zu stellen,so willigte Zürich zwar in eine Verschiebung des Rechtstagesbis zum 25. Februar, kam aber mit den österreichischenRäten überein, dass die Parteien gleichwohl den erstange-setzten Tag vom 13. Januar besuchen sollten, um die Stellungs-frist der Freigelassenen bis zum Sonntag Oculi zu verlängern. 1 )

Darnach am 25. Februar am Samstag vor Sonntag Re-miniscere, erschienen in Konstanz die Räte des Erzherzogs,nämlich Graf Alwig von Sulz, der Landgraf im Klettgau, dieRitter Plans Jakob von Bodman, Lorenz Birsung der Marschalk,Lazarus von Andlau und Hermann von Eptingen, der Hof-meister Kaspar von Klingenberg zu Moringen, Bilgeri vonRischach und Hans Lanz; im Namen der Städte und Ländergemeiner Eidgenossenschaft trafen dort ein der BürgermeisterHans Walclmann und der Altbürgermeister Heinrich Röist vonZürich, Ritter Wilhelm von Diessbach, Schultheiss zu Bern,Ludwig Seiler, Schultheiss, und Heinrich Feer von Luzern,Anton Berner von Uri, Ammann Rudolf Reding und AltammannDietrich in der Halden von Schwvz. Hartmann von Wil vonZug, Ammann Hans Schudy von Glarus, Ritter (Dietrich) vonEndlisperg von Freiburg, sowie Hans Liechtenower und derStadtschreiber Plans vom Stal von Solotlmrn. a )

1 ) Absch. Zürich „Sambstag nach der Kindlitag" (31. Dez.) — DieFassung der amtl. Samml. ist auch hier wieder sehr ungenau.

2 ) Zürich und sein damals regierender Bürgermeister Waldmanntrieben auch jetzt wieder, dass der Tag fleissig besucht werde und hattenam „Escherniittwochen" (8. Febr.) an Solothurn geschrieben, „den tag zuCostenntz treffenlich mit zweyen hotten zu besüchen vnd den stattschriberfür einen zu schicken, ouch das Bernn vnd Friburg ouch zu berichten.*Ratsmanual 1486. Nat. S. 11.