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wieder in den See setzen, „wann sie denn erst der hechtenhalb hinkomen mochten," und mehr als zweitausend Karpfenverschrieb er sich zu diesem Behufe aus Ravensburg und Buch-horn und weiter her, von denen jeder 3 bis 4 Schilling galt,„wann wenn sie klein gesin wärint, so bettend die hecht sigeessen." Er kaufte auch viele „Alend" und Aale für seinenSee, so dass er seine gesamten Ausgaben für die Fischzuchtwährend neun Jahren auf wohl 1000 Gulden schätzte.
Auch mehrere Teiche legte er an; den einen nahe beimSchloss, der vom Wasser des Katzensees gespeist wurde, densog. Burgweiher, ebenfalls beim Schloss, der diesem „vast woldienet mit ross und feech ze trenckent, ouch mit waschenvnd wasser vl'f das schloss ze fürent, denn das schloss sunstlutzel wasser hatt," ferner zwei kleine Weiher zur Aufbewah-rung der gefangenen Fische. x )
Um 1470 Gulden hatte Mötteli auch die beiden grossenbenachbarten Höfe Af'foltern und Katzenrüti erkauft.
So waltete Rudolf Mötteli als Schlossherr auf Alt-Regens-berg. Mit dem Besitze des Schlosses war die niedere Gerichts-barkeit über das Dorf Regenstorf verbunden. 2 ) Rudolf Mötteliliess meist seinen Amtmann 3 ) für sich am Fusse des Burg-hügels in der Scheuer zu Gericht sitzen. Die Leitung desspanischen Handels scheint er damals vorwiegend seinem BruderLütfried überlassen zu haben, dagegen trieb er Bankgeschäfte;man darf ihn geradezu als den Hofbankier des Abtes vonSt. Gallen bezeichnen.
*) Noch heute liegen drei Weiher in unmittelbarer Nähe des Burg-stalles. — Den Burgweiher hat man offenbar in einer heute trocken liegen-den Vertiefung, südöstlich vom Fusse des Hügels zu suchen. Vgl. zu allemhier Gesagten Beilage II.
2 ) Öffnung meiner Herren von Landenberg in den Gerichten, Zwingund Bannen, so zu der .Alten Hegensberg gehören, bestätigt und aufgesetzt1426. St. A. Zürich. Orig. Pap. Urk. Stadt u. Land No. 2916.
3 ) „Klein Hanns Schwend von Nider Affolter jetzt vnd zu disen zitenvogt vnd amptman des fromen vesten fursichtigen vnd wisen Rüdolff Mette-Iis hern vff vnd zu der alten Regensperg ... in sinen gerichten in der altenRegensperg tal." — 5. Febr. u. 28. Mai 1467. St.-A. Zürich. Urk. Stadtund Land. No. 2920, 2920a.