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im Besitze der Herren von Hohenlandenberg von Griffensee;durch Martha von Landenberg war sie jetzt an ihren Gemahl,den Zürcher Bürger Joh. Schwend, genannt der lange Schwend,gefallen. Schwend hatte schon am 6. Sept. 1453 mit seinerVaterstadt über hohe Gerichtsbarkeit und Wildbann eine Ueber-einkunft getroffen, und dabei auch den Zürchern ein Näher-kaufsrecht eingeräumt, dergestalt, dass die Stadt bei einemVerkaufe Alt-Regensbergs an einen Nichtbürger mit einer Preis-ermässigung von 300 Gulden das Zugrecht ausüben durfte.
Am Samstag nach Lichtmess 1458 verkaufte nun Schwend,mit Beistimmung seiner Gattin, zu Zürich vor freiem offenemGericht sein Schloss „Regenstorf" mit Gericht, Bann, Leuten,Gütern, Zinsen, Zehnden, Nutzen und Gülten an Rudolf Mötteliden Aeltern und gab diesem seine beiden Brüder, die RitterJohann und Heinrich Schwend, und seinen Tochtermann Kunradam Stad zu Bürgen. x )
Das Schloss Alt-Regensberg war geeignet, dem vielgereistenManne eine stille behagliche Ruhestätte zu bieten, wohin er sichaus dem Getümmel des Geschäftslebens zurückziehen konnte.In einsamer Gegend, eine Stunde von Zürich entfernt, erhobsich auf einem fast kreisrunden Hügel die in ihrer Einfachheitfür den ältesten Burgenbau charakteristische Anlage. Denmächtigen Wohnturm, an den sich einige kleinere Gebäude an-schmiegten, umzog die der Form des Flügels genau angepassteRingmauer; Graben und äusserer Wall, ebenso getreulich derRundung des Hügels folgend, vermehrten die Wehrhaftigkeitdes Baues. Der Wechsel von düsterem Gehölze und wogendenKornfeldern, der klare Spiegel des Katzensees verleihen dernächsten Umgebung des Schlosses einen eigenartigen Reiz. 2 )Rudolf Mötteli suchte den etwas heruntergekommenenEdelsitz möglichst wohnlich einzurichten und liess sich daran
ff 1458 4. Febr. Bruchstück des Konzeptes (ohne den Anfang) St.-A.Zürich, Akten Regensberg.
2 ) Sicherlich hat sich der landschaftliche Charakter der Gegend seitden Tagen Möttelis, ja seit den Tagen der Freiherren von Regensberg sehrwenig verändert.