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1714. Schuldschein der Wittwe des Major Dicdcick (Ocrd) v. <1. Decken
a. Laak, Ooele geb. v. Xortl.
Demnach ich Doeie Korken, seel. Hrn. NagorsDietsrick von der Decken zur Lake nachgelasseneWitwe, in den Acht Tagen klickasiis des nächst verwichenen1713ten Jahrs Hr. Hans Deinrick von KnAei seineim Quer-Aussenteich bei Freibnrg, Zwischen meinen eigenenund des Hrn. Capitaine Hans Dinrick von derDecken seinen, belcgene Ländereyen für Vier TausendRth. abgekaufet, und zu Bezahlung solcher Kauf-Gelder Hr.dokann Kitten, Bürger und Weinhändler in Stade, mirauf mein freundliches Ansuchen, an guten nach dem bekanntenLeipziger Fuß anßgeprägten Doppelten Marckstücken in einer
Kunnne sin tausend Tkai. heute baar angeliehen, die ichzu dem erwähnten Ende alsofort hinwiederum verwandt habe,so verspreche ich :c. Uhrkündlich meiner, und zum Gezengnißauch H. Johan Hclwege, Bürgers und Brauers in Stade,eigenhändigen Unterschrift, und beigedrückten Pittschafte.Stade in den acht Tagen der heiligen Ostern, den 6tenApril des ein tausend sieben hundert und vierzehenden Jahrs.
D. KV. v. ck. Decken. Johan Helwege.
zum Gezengniß.
1722. Diedeiick Onntker v. d. Hecken übernimmt 399 Thlr. Schuld seinesBruders, des Schwed. Majors Otto Oustuv v. d. Decken.
Als der Hvchwollgebohrne H. Major von der Kniria,meinem Bruder weiland Hn. Major Otto Dustav vonder Decken am 27 Nai 1709 zu ^isrsanorv in Pohlendreyhundert Reichsthalcr baar angeliehen; besagter meinBruder aber seithero dem beständig in Krieges Dienstenausserhalb Landes gewesen, auch vor einigen Jahren Todesverblichen; dahero dann die Zinsen von diesem Capital der-maßen aufgeschwollen, daß von Zeit ausgestelleter odiiAationan, überall nicht mehr als nur eines Jahres Zinsen undzwar von mir abgetragen worden; weswegen wollbesagterH. Major von der Kniria sich veranlasset gesehen, unterm19 Kedr. a. c. ans das Capital samt allen restirendenZinsen und angeursacheten Kosten gerichtliche Klage anzu-stellen; gleichwoll mir, als welchem die Bezahlung dieser
Forderung in der brüder- und Schwesterlichen Theilung zu-gefallen, der jetzigen Landkiindigcn schlechten Zeiten wegenes schlechterdings unmöglich gewesen, alles auf einmahl ab-zutragen; und deshalben der Hr. Major von der Kuklasich Hvchgeneigt erkläret hat, das Capital vors erste nochbis auf eine beiden Theilen vorbehaltene halbjährige Lösebey mir stehen zu lassen, und die rückständigen Zinsen innachfolgenden unter uns beliebten tcrirrirrcir anzunehmen:So verpflichte ich mich :c. w.
Wessen in Uhrknnd ich dieses eigenhändig unterschrie-ben und untersiegelt habe. So geschehen Oerigsheil den25 Nart. 1722.
(KiAillurn.) D. D. v. ck. Decken.
1723. Erbtheilung unter den Kindern der Nittmeifterinn 8opliin Okiistinev. d. Decken, geb. v. DniinZ a. Oerichsheil.
Zu wißen sey hiemit, daß heute Am unten gesetztendato, Zwischen denen Hochwohlgcbornen Herren Gebrüdernund Geschwistern, als der Weyl. HochWohlgeborn. FrauenRittmeisterin von ckcr Decken nachgelaßenen Erben, denHerren Kläger Dieckcrick Clüntksr von der Decken,Hr. Dientenant Lurckard von der Decken undderen Beystand Hr. 8sda Tlaten, Hr. ^.uAustinvon Closden, Hr. Cornct Druden in Ehelicher Curatel-schafft ihrer EheLiebsten, 8er Frau Wittwe Kiencken,
der Fräulein Cdarlotte von der Decken, und derenBeystand, Hr. Claus von der Decken, wegen derMütterl. Erbgühter, nachgesetzte Erbtheilung zugeleget undgeschloßen worden:
Nemlich nach dem mahlen es dem Allwaltenden Gottgefallen, die Weyl. HochWohlgeborne Frau Rittmeisterinvon der Decken, ihre respsctive Hertzvielgeliebte FrauMutter und Frau Schwieger-Mutter aus dieser Sterblichkeitabzufordern, und dan vorbenandte Erben mit deren Bey-