1495. Der Stader Bürger Lleicl v. Neppen tierkäust dem Stader Alarien-kloster einen Hof-Zehnten zum Hohen Stellenflethe.
Jk Gehrdtt van Meppendt Borger tho Stade, be-kenne nnd betnge Apenbahr, vor alßweme De Dessen breffansehen», hören effte lesenn, Dat ick mitt willenn und Vol-bortt ininer rechtten Erven nnd alle derinnigen der ohre Vol-bordt hirtho behortt tho gevende, rechtlikennund redelikenn thoeinem sieden» Vastenn nnwedderroplickenn Ervekope hebbeverkofft nnd verkope Jegenwerdigenn in Krafft und machtdnßes breves den werdigen und Geestlicken Hern Abbate undEonvsnto des Klosters tho unnser leven frawen bntcnn vorStade des oi-ckinis 8. Rsnsckisti Bremischs Gestichtes undehren nakömlingenn vor twintigh lubsche marck, nnd einenStad. Schepell Roggen, dat ick van ohn sampt tho minergantzen benoge entfangenn, nnd forth an min undt minerervenWittlickennbestegekehrthebbe, minen fryenHoff-Tegedennam Karspcll Freiborch tho deme hogenn Stellenflethebelegen», in welckerem Tegedenn De gedachten» Hern nnndtEnritatss?) darsülvcst ehrenn hoff mede liggende hebbenn,und de Tegede hefft nppct Norden der Capellen thom Krum-mendhke nnde uppet sndenn Voller des vonderDekenKinder Guter nnd nppet Osten der Capellenn ghuedt thodem Krnmmendyke erbnomend und nppct Westen Mar-qnart Palß Achtte Morgen» Landes, quit und frei, in allermathe, alse denn Tegeden Zehlige Peter Plock miner Wer-dinnen Vader vorhen nnd sine Kinder achtternahe rowe-liken beseten nnndt ick mitt Annecken miner Ehelickenn Haus-frawen, des gedachten Peter Plockes Dochtter gcnomen undsunder Jemandes Jnsage gebrnckett hebbe, Unnd ick Gerttvann Meppen erbenömbt, wil nnd mine Erven scholen dengedachten Herren, Abbate unnd gantzen Eonvent des Klosters
tho nnnser leven» frawen crbestemmett nnd ehren nakome-lingen, sodahnes Tegeden rechtt wahrende Wesen» nnndt tho-staenn vor allene Manne Geistlich nnd weldtlick rechttevvllenkamen warschnp darup dohn, wanner, wor, »und sovaken ehn der wahrschnp nod und bchoff is, und se de vanmi nndt minen Ervenn eschende nnndt mahnende sindt, Unndtwi willen »und schollenn ehr sodahnen Tegedenn endfreycnnnndt endsettenn van aller maninge beHindernisse nndt An-sprake de dar Jenigerleh wiße upkomen mochtten, wo mende kondc benohmen nichttes butenn bescheidenn, sonder allegefehrde, Alle dnße vorschrevene artionll nnndt Stucke sambtunnd ein Jßlick besonderen, Rede und Lave Ick Gerrtt vanMeppen vor mi unnd mine rechtten ervenn, den genanttenGeistlicken Herrn Abbate nnndt gantzen Convente des öhrbe-rörden Closters tho nnnser leven frawen und ehren naköme-lingenn stede Vast unndt Unvorbrakenn tho holldende, Und hebbednßes tho einer grotern Tucheniße der wahrheidt min rechtteJngesegell wittlick lathen Hangcnn tho dußene breve, Unndtwi Otto unnd Paul van dem Beke, Börger tho Stade,bekennen» in dißem snlvenen breve, dat sodahn KoP inn un-serm biewesende mit unnsern willen unnd wetende und vol-bordt geschehen iß, so hebbe wi disses tho einer Wittlichkeidtund vaster Ohrkundt unnse rechten wondtlicken Jngesegelemede latenn hangenn bencdden tho deßem breve, Gegevenunnd geschreven na Christi unnsers Hern gebordt Verteinhun-dertt, darna am Visf und Negentigesten Jahre, des AchttenDages der hemmelfartt unsers Herrn.
(Nach einer Abschrift aus dem Reichskammergerichts-Archive zu Wetzlar.)
1498. Belehnung des Ln8i11u8 v. cl. Vveüen mit 2 Stücken Landes auf demSchneeberge im Kirchspiele Freiburg, welche schon sein Vater .loiinnn zu
Lehen getragen.
Wh Johan van gnaden gades Ertzbischop tho bremenbekennen nnd belügen apenbahr in dyßem bresfe vor alß-weme, dat wy hebben belehnet, unnd belehnen gegenwardigenin crafft dyses breves unßen leven getrewen Ls-silins vander Decken mit twen stucken landes up dem Schnee-berge im land tho Kehdinge in dem Kerspel tho Frey-borg twischken Joch im van Reimershusen int Westen,und Clawes Bremers nagelatenen wedewen lande intOsten, belegen, unnde gelick in aller mähten sin selige Va-der Johan van der Decken de van unß tho lehne hadde,nnde van unßerm Stichte tho Bremen tho lehne gähn, da-rnp he unß loffte und Ede h^fst gedahn, in mähten alß en
lehnmann sinem rechten lehnherren plichtig unnd schuldig ißtho dohnde, hieran unnd aver sin geweßen de Erbahren unßeleven getrewen. Dir ick Wale, Marten» van Heim-borch de junger, nnde Christopher van Jtzendorpe,nnde hebben deß tho mehrer Urkunde unße Jnsegell hetenhangen benedden an Dyßen breff, de gegeven nnde geschre-ven iß, nah der bordt unßers heren Dußent, Veerhundert,darnah in dem Acht und negestigsten jähre, am Dage Du-cksoirn rnillinin VirAinnrn.
Aus: ckollannis Rocks ^.rsllis^ise. Elrronioon vslRsAistrurn ponoruni stjnrinrn sosIssiae Rrsinslisis. Nso.)