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(Kirchspiels Freiburg).
Nicht zu verwechseln mit Lake im Kirchspiele Gevers-dorf. Beide Benennungen bedeuten so viel, wie eine Lache,einen von einem Deichdurchbruche entstandenen Pfuhl (Brake,Kolk), obgleich von einem solchen jetzt hier nichts mehrsichtbar ist.
Die Familien v. Lackeln und v. 4. Wisell waren zuLaak schon im 14ten Jahrhunderte begütert. Im 17tenJahrhunderte gehörten von den damals dort vorhandenenfünf adelichen Gütern das eine denen v. Lsrckes, die übri-gen 4 denen v. 4. Wiseli.
lVlarguarck v. cl. IVisefi scheint um 1650 alleinigerEigenthümer der letzteren gewesen zu sein. Bald daraufgerieth er jedoch in Concnrs. Ein großer Theil seiner Be-sitzungen wurde veralienirt. Das eine der Güter wird gleichdistrahirt und zerstückelt, ein anderes aber von dem LübeckerDomherrn Leinrioli v. 4. Docken, a. Rittershansen (IVterLinie) erworben worden sein. Dieser war wenigstens imBesitze eines Gutes Laak, vererbte es jedoch nicht aufseine Nachkommen. Man kennt nicht mehr die Stelle, woes lag. (Vielleicht auf dem jetzt zu dem Gute Laak I ge-hörigen, zwischen diesem und Laak II befindlichen freienPlatze, welcher noch jetzt „die alte Hofstellc" genannt wird.)
Die übrigen beiden Güter, Laak I und II, retteten in-zwischen Narcsnarck's Töchter noch glücklich aus dem Con-cnrse und brachte die eine derselben, LecksviA^), sie ihremEhemanne, Lstlsk v. Lackeln — dessen Herkunft unbe-kannt ist —, zu 2). Aber auch dieser machte Concnrs, answelchem
74. Laak I der Rittmeister Lnrelrarck v. 4. Lsellsna. O erichsheil (Ister Linie, lebte 1646—1717) an sichbrachte, wohl erst nach 1682^). Das Gut vererbte sich
t) Schwestern von ihr waren: 1. F.Aneta, 1691 Wittwe von RunsDeters. 2. ^.nnn, 1699 Ehefrau des Oerst Xulstenveck, Gefreiten inblüller's Compagnie. 3. Ooele, 1699 Ehefrau des Hans Reinriolr Rnesss.
Der männliche Stamm der (Kehdinger) v. st. Wiselr scheint mitobigem Nur^nurä ausgegangen zu sein.
2) In einer noch vorhandenen pergamentenen Urkunde ste Michaelis1671 heißt es u. a.: „Wir Dsttlek?. Rasteln und Rcistervieg' v. st. IViscli,beide Ehclcute, auf der Lake, Kirchspiels Frciburg, Erbgcsesscn, bekennen, dem-nach der HochEdelgebohrner, Gestrenger und Großmanvester Herr Runs Holn-rielr RnAel Obrister, auff Gowensick und zur Ballic Erbgcseßen in anno1671 Ostern uns 1669 Thlr. Capital dargeliehen, wofür wir unsern West-ersten Ouecrausscndeich verpfändet, so treten wir nunmehr (nothgcdrungen)diesen Qu.-Ausscndeich ihm in solntrirn ab, welcher grenzt ins Westen anHrn. Grefen Daniel Rortls Ausscndeich und ins Osten an denjenigen Qu.-Ausscndeich, welchen wir vor diesem an stolr. Reinsolrn in Frciburg, derselbeaber wieder an den Herrn Oberst verkauft, sich streckend von der Howische sxcl.bis an den Elbstrom«.
2> Der Gen. Feldzeugmeister, sowie der General Risroniinus, meinenfreilich, daß schon Lurcliarsts Vater, Reinrielr Otto, Laak besessen habe.
sodann aus seinen Sohn, den Major Oieckriell Luntber(immatric. 1726, fi 1754), auf dessen Sohn, den Haupt-mann Lurellarck Lsinrioll (immatr. 1754, fi 1787) undauf dessen Sohn, den Landrath Lrieckriell LucksviA v. 4.Leolcen (immatr. 1795, fi 1837). Vermöge des unterden Kindern des letzteren anno 1848 abgeschlossenen Ver-trages nahm der jüngste Sohn, Lensckiet Elans, das Gutan und hinterließ es, als Erbstammgut, 1861 seinem älte-sten Bruder, Amtsrichter v. 4. L.
L. Laak II. Dieses Gut acquirirte aus dem oben be-legten Concnrse des 1)01101 v. Lackeln der Dän. MajorLieckrielr Lerck v. 4. Leckren (Ister Linie, blieb 1704 beiHöchstcdt). Seine Wittwe, Losle v. Lortk (fi 1738), be-wirthschaftete dasselbe — welches auch hauptsächlich mitihrem Gelde bezahlt sein soll — sehr umsichtig und energisch,vergrößerte es zugleich durch verschiedene Ankäufe (wie zumTheile aus den abgedruckten Urkunden hervorgeht). IhreTochter, LeckrviA Loplna v. 4. Oeelren, brachte es ihremGemahle, dem Major und nachherigen Oberst-Lans Lsi-inunck v. Lslar, zu. Beide starben vor 1748, nur EinenSohn nachlassend, Lieckrielr Lrnst v. Lslar. Dieser wardim 74xril oder Naz- des ebengedachten Jahres zu Göttin-gen als Student von der Schwindsucht dahin gerafft, nach-dem er kurz vorher — 1. 74p>ril— bei dem dortigen Universi-tätsgerichte ein Testament deponirt hatte, worin er „seinererbtes Gut Laak" halb seinem Vaters-Bruder, dem Ma-jor ckolrann Lrieckriell Norit? v. Lslar, halb dem Sohneseines andern Vaters-Bruders, dem spätern GeneralmajorEarl 74uAust IVilllslni v. Lslar, vermachte. Letzterer(Sohn des TLdrsclit Ellristopl» Earl v. L. a. Altenglei-chen, Appenrode und Gelliehausen und der 74ntoinetteEllristine 4Villi. v. IVssterniiaAsn) war zuerst mit einerLot? v. Llckenltusen und sodann mit der Freiin LouiseNarians Llisallstll v. Loert^-IVrisllorA vermählt. Erkaufte am 23. 74xr. 1781 auch den andern Theil, diezweite Hälfte, des Gutes Laak, welche bisher noch denTöchtern H des oben gedachten Majors ckollann LrisckrielllVIorits v. Lslar und der L. L. v. Lüelilsr zugestanden
Dieses beruhet jedoch offenbar auf einem Irrthume, indem nicht nur ReinrielrOtto nirgend als Eigenthümer von Laak erscheint, sondern auch im Matrikcl-buche ausdrücklich bemerkt wird, daß vor Lnrclrarst v. st. Decken Detlefv. Rasteln (und vor diesem v. st. Wiselr) Eigenthümer von Laak (I> gewe-sen sei, hauptsächlich aber bei der Erbtheilung unter den Kindern jenes Rein-rielr Otto v. st. Decken (ste 1682) eines Gutes Laak durchaus keine Er-wähnung geschieht.
4) Diese waren: 1. Naria Lleorrore v. R., geb. 1749, seit 1764 ver-mählt mit dem nachherigen Oberhauptmanne zu Jlten, Runs DelrsreclrtDnstveig- v. Rslsr (geb. 1745, ch 1815, Sohn des Oberhauptm. Driestriclr