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mann v. I?late, dem Amtmanne Nslollior Ollristopllckoll OoorA v. ck. Deo^so, welcher anch Klint II besitzt.
D. Klint IV. Lartolck v. Oro^vos war um 1650 imBesitze dieses Gutes, dessen Antecedencien mir im Uebrigenunbekannt sind. Vielleicht gehörte es früher dem Oisäriollv. INs-to (j- 1629, Sohn des Statthalters Liniiolr v. ?1.und der ^irrm v. Illtolloir), da iVIusbarcl ihn „Erbherrzum Klint" nennt.
Die Tochter jenes IZartoick v. Drsrvss, Nstta Lopllm,brachte nun dieses Klint — welches damals auch „Gehren-hof" genannt worden zu sein scheint — ihrem Gemahle,
ckürAsn v. Liorlk a. Klint III (ch 1693) zu. Sein SohnRoillriolr ckollann v. Liorlk erbte es. Es wurde aber inFolge des Concurses, welcher 1736 über dessen Nachlaßausbrach, distrahirt. Wer das oastruna damals erwarb,weiß ich nicht, so wie auch nicht die spätern Schicksale des-selben. Ich vermuthe, daß das oastrum von demjenigenHofe zu Klint mit eingeschlossen wird, welchen jetzt der Haus-mann Orotllmann besitzt. Im Matrikelbuche von 1698 wirdüber fragliches Gut nur bemerkt: „Von Lnrtolck Orotvssherkommend, jetzt ckilrAöir Xorkks Erben."
Außerdem müssen noch die v. Hackoln ein Gut in Klintbesessen haben, welches um 1659 distxahirt wurde.
Im Kirchspiele Hechthausen. Dieses Gut liegt nahebei dem Gute Geesthof und gehört jetzt, gleich diesem, denErben des kürzlich verstorbenen Oberst Oarl IVilüoiin v.Narsollalolr. Die Gebäude ans Klint sind seit einiger Zeitabgebrochen und bildet es seitdem ein Zubehör von Geesthof.Dieses Klint ist zu unterscheiden von einem andern im sel-bigen Kirchspiele befindlichen Gute Klint, welches im Besitzedes Lient. Oarl Otto Tlloocior v. Narsollalolr, eines Bru-ders jenes Oberst, war.
Es erscheint (mir) das hier in Rede stehende Gut zuerstals Eigenthum des Erzbisch. Landdrosten und Raths .lolinrorv. Narsolmlolr (f 1625). Von ihm wird es sein Bruder,der Amtmann Dückor a. Laumühlen (ch 1628 zu Hamburg),dann dessen Sohn, der Justizrath ^.äolpü Lönocliot (ch 1658),geerbt haben, obgleich erst des letzteren Sohn, 4ürKsn v.Narsolmlol!, wieder ausdrücklich Erbherr a. Klint genanntwird. (Bei Nuslmrck. In dieses ckilrAsn Leichenrede, cko1670, wird er aber als Erbh. zum Nenenhofe bezeichnet.Vielleicht hieß unser Klint damals so. Sonst wurde eigentlichdas in selbiger Gegend belegene, früher gleichfalls v. Nur-solmlolrsche, nachher V. Dükslnsche Gut Wisch der neue Hof— der neue Hof zur Wisch — genannt). ckürZon gu., wel-cher unvermählt starb, hinterließ Klint seinem Bruder, demLandrathe Dücior a. Lanmühlen ^). Selbiger vererbte Klintsowohl als Laumühlen auf seine Söhne. Da diese aberalle in jungen Jahren, wenigstens unvermählt, starben, sofielen beide Güter an die Ovelgönner Seitenlinie, und zwarLaumühlen an Oooi-K Iriociriolt v. Narsolislol! (Sohn des
9 Seine Ehefrau, luärtb Nu^änlsus, (sie verehelichte sich nach 1682wiederum mit dem Wittwcr Linus v. Lroolr a. Altcndorf, welcher am 4. lu-uunr 1687 starb) war eine der 6 Töchter des Ib'nns v. Alnrsdrnlelr a. Ovel-gönne und der län v. Runrolrr (st 1647), von welchen Mrsknrä nur Llisn-bstb Nnr^arstn, Gemahlin des tarnst v. LtsNrorst, kennt. Die übrigen4 waren:
1) 17. 17., verhrirathet mit dem Dän. Oberst v. ?utttrsmiusr.
2) 17. X., verheirathet mit dem Drvst v. Nrlknn.
katholisch gewordenen Verdener Domherrn OsorZ v. N. undder Naria Tisseil). Dieser starb 1732, ohne mit seinerEhefrau, v. Lrleollairts» (Tochter des Mainzischen Resi-denten am Niedersächs. Kreise, Freiherrn .lollarrir Hsinriollv. Lrlorrl!.), Kinder zu haben.
Klint dagegen erhielt des eben gedachten Osoi-K Iris-ckrioll rechter Vetter, der Landrath I^riociriolr v. Narsollalol:a. Ovelgönne, der es seinen Söhnen hinterließ. Von diesenward zuerst — am 17. .luo^ 1721 — der Capitain Hin-rioll Ollristopll davon immatriculirt. am 28. cknlzr 1729aber schon sein Bruder, der Major 3ollnnn Vriockrioll. Daletzterer (geb. ?ölzr. 1684, verm. 39. lVIa^ 1724, ch 26.4un^ 1734) mit seiner Ehefrau, Lopllin NarAg-rsta v. I)ü-rinA a. Bokel (geb. 3. Oso. 1681), keine Söhne hatte, sokam Klint wieder in den Besitz des Oberstlieutenants ?ris-cirioll Ollristian v. Narsollnlolr (eines Sohnes des ebengedachten Capitain Hinrioll Ollristopll), welcher am 4. i^ov.1755 davon in die Ritterschaft aufgenommen wurde. Sel-biger (geb. 1728, ch 1789) verkaufte das Gut aber schonbald nachher an den Regier.-Rath OInns v. ci. Ooolrsn(IVter Linie, ch 1758), dessen Sohn, der Hauptmann OarlOllristian (p 1795) es erbte (immatric. 11. 3ur>^ 1765).Von ihm erwarb es 1782 der spätere Rittersch.-PräsidenlBaron Otto Ootlol v. Narsollaloll, der Vater des Ein-gangs gedachten Oberst Oari IVillloliu.
Nach einer andern Nachricht hat der Oberstlieut. Iris-cirioll Ollristian v. Narsolralolr dieses Klint zuvörderst andie andere, freiherrliche, v. NarsotmlolJche Linie, wahrschein-
3) Lids Hurra. Beerdigt 2. ^.ux. 1659. Ihr Gemahl war lobst v.Lrobsr-Aku a. Grimmenstein (Basbeck). Da dieser auch schon am 23.Lot. 1669 beerdigt wurde, so beruhet es wohl auf einem Irrthume, wennNusbarZ ihm noch eine v. vüriuA zur 2ten Frau giebt.
4) Latbariua. Geb. 1649, beerb. 9. 8sxt. 1694. Ihr Gemahl war I7i-oolaus losua v. Xublsu a. Wellingsbüttel, Sohn des lulrus Dons-«Ziot v. ü. das. und der ^.uua luliarra v. Lüt^ocv. Er starb vor ihr,nachdem er in Concurs gerathen war.