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aus 270 Pferden, zu Lütkenbeck und auf dem Kolden-holT. Unter ihm standen, nebst 62 andern Rittern, sechsMonate hindurch sämmtliche v. Droste, nämlichJohann VII. v. Droste mit 4 Pferden,
Alhard III. v. Droste zu Uhlenbrock, 1 Söhne Everwins II. zuEverwin III. v. Droste zu Handorf, j Handorf, mit 7 Pferden,Heinrich I. v. Droste zum Hülshofe, Sohn Johanu's VII,,mit 5 Pferden.
Als man mit dieser Reiterei nicht ausreichte, wurdeauf dem Landtage zu Telgte der Reschluss gefasst, dassjeder vom Adel zum Schutze der Blockhäuser einenReisigen senden und 4 Monate hindurch auf seine Kostenunterhalten sollte. Auch die v. Droste schickten jedereinen Mann, und sind in den Schätzungen, welche manunter allen möglichen Namen zur Bestreitung der Krieges-kosten erhob, gleich dem übrigen Adel behandelt. End-lich in der Nacht vom 24. auf den 25. Juni, 1535, wurdedie Stadt durch Verrath genommen. Die beiden, denVerralh ausübenden, Ueberläufer heissen Heinrich Gres-beck und Hans Langenstraet.
Heinrich Gresbeck, Münsterscher Bürger und seinesHandwerkes ein Tischler, hatte vom Jahre 1530 an alsganz junger Mann, zum Theil als Landesknecht, ausser-halb Münster gelebt, und stand, als die Wiedertäuferhier die Herrschaft gewannen, im Dienste einer vorneh-men, wahrscheinlich in der Umgegend wohnenden, Fa-milie. In diesem Verhältnisse nahm er Urlaub von sei-ner Herrschaft, um seine Vaterstadt auf kurze Zeil zubesuchen, traf wenige Tage vor dem 27. Februar, 1534,dort ein, nahm an diesem verhängnissvollen Tage dieWiedertaufe, blieb in der Stadt, verheirathete sich, undnahm 15 Monate an dem Wiedertäuferleben mit allenseinen Freuden und Leiden Theil, ohne übrigens irgendeine hervorragende Stellung einzunehmen; vielmehr warund blieb er nur Arbeiter und gemeiner Soldat. In den