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ihr Vermögen wohl grossen Theils von ihrer Mutter, Ger-trude v. Stutersloh, her, welche wahrscheinlich mit nocheiner Schwester, Gemahlin des Gerwin v. Bock, die ein-zige Erbin ihres Vaters, tles Herbert v. Sluterloh, war.Wir finden desshalb auch 1383 Herbert v. Stutersloh,so wie 1430 Bernd v. Kerkerink und Gerwin v. Bockmit Sentmaringen belehnt.
In wiefern Johann V. sonst für Verbesserung desv. Droste'schen Vermögens aesoret, darüber wissen wir
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weiter nichts als dass er im Jahre 1442 von Johann v. d.Lippe und dessen Tochter Gertrud eine Rente von 5'/ 2Goldgulden für 99 Goldgulden erwarb; dagegen verschul-dete er aber auch im Jahre 1445 zu Mauritz eine Rentevon 2 Goldgulden. Er heisst in letzterer Urkunde nochJohann de Junge, ein Beweis, dass sein Vater damalsnoch lebte.
Wir haben sonst wenig Nachrichten über ihn.
1434 ist er zu Münster Rathsherr, so wie
1439 Rathsherr und Cammerer.
1438 schlichtet er einen Streit, entstanden zwischendem Kirchspiel Roxel und dem Johann v. Schen-kinck wegen der Landwehr bei Grosse-Mar-kenbeck.
1441 u. 1445 wird er vom Bischöfe Heinrich v. Mcurszum Landtage in Roxel eingeladen.
1454, den 18. Juli, kämpft er mit seinen Reisigen beiVarlar gegen den Usurpator Johann v. Hoja.
Er starb 1462 und hinterliess, soviel wir wissen,nur ein Kind, nämlich Johann VI.
Nach dem Memorienbuche des Klosters Marienthal(Niesing) starb seine Gemahlin 1490, am 25. Juli. Wiees scheint, hat dieselbe die letzten Jahre ihres Lebensin diesem Kloster, worin ihre Enkelin Nonne war, zu-gebracht.