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Altenberg im Dhünthale : Festbeitrag zur Eröffnungsfeier des durch Seine Majestät unsern König wiederhergestellten Bergischen Domes
Entstehung
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vor dem Eingänge znmDormiter befanden, sind durch den Einsturzdes Ehorcs zerstört. Die spätern infnlirten Prälaten wurden imKirchenschiffe beigesetzt, wo an der südlichen Wand die Grabsteineder Äbte Blankenberg und Mvndorf der Bildhauerarbeit wegenbemcrkenSwerth sind.

(5, Die Klostersiestäude und Umgebung der Kirche.

^er westlich an die Kirche lehnende, jetzt zur Schule und zuPächterwohnungen benutzte Gebäudeflügcl war ehedem zur Kellne-rn und zur Aufnahme von Gästen eingerichtet. Ein Hofraumschied dies Gebäude von der durch Abt Lohe errichteten Prälatur,die mit dem Kreuzgange, dem Krankenhanse, der Kapitelhalle, Ne-fecter, Dormiter, Priorat ic. im Brande unterging. Das Gesteindieser herrlichen Bauwerke wurde zur Herstellung der Kirche ver-wandt. Westlich von diesen Gebäuden, südlich vom Thore derDhünbrücke steht die zuletzt im 15. Jahrh. neu errichtete Marien-kapclle zum Besuche der Frauen erbaut, die nach der alten Ordens-strcnge daö Kloster nicht betreten durften. An diese Kapelle leimtend,n Dhünbach entlang Wohnungen der Klosterhandwerker, Müble,Schlachthans, Brauerei w., welcher Gebäudeflügel gegenwärtigzu einer Maschinen-Wollspinnerei benutzt ist. Die nordwärtsvom Brückenthore errichteten Gebäude, der sogenannte Küchcnhof,weiland Kloster - Meierei, ist jetzt zu verschiedenen Wohnungen be-nutzt. Die dortige im 13. Jahrh. in byzantinischem Style errich-tete Markuskapelle, wovon oben schon Rede war, dient zum Trock-nenhause der Tuchfabrik. Südlich vom Kloster befanden sich schöneGartenanlagen, Treibhaus und Wasserkünste, östlich lag der Wild-hof, ein in Gräben umzaunter Thiergarten, wo Hirsche, Nehc undWildschweine zur Schaulust und für die Küche unterhalten wur-den. Die jetzt zerfallenen Ringmauern umschlossen an Hof, Gär-ten, Parken und Banmwiesen einen Flächenraum von lI2 Mor-gen, wovon etwa 7 Morgen mit Gebäuden bedeckt waren.

Diese sammtlichcn Gebäude, Gärten und Baumhöfe wurdennebst 65 Morgen Ackerland, 553 M. Wald u. 11M. Fischteichendurch den erwähnten Kaufvertrag, den Freiherr von Hompesch fürdie damalige Negierung am 4. Febr. 1866 unterzeichnete, an denWeinhändler I. H. Pleunissen in Köln übertragen für 26,415Rtblr. 54 Stbr. Bg., welche Summe die Klöster Siegburg undHcisterbach für Moselwein schuldig geworden waren. Die Kirchemit ihren Gcräthen, sowie die Glasmalereien und andere Kunst-schätze der Klostcrgebäude blieben freilich ausdrücklich als Staats-eigenthum vom Verkaufe ausgeschlossen. Erstere sollte nämlich füralle Zeit, in welche Hände das Klostergut auch kommen würde,