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Altenberg im Dhünthale : Festbeitrag zur Eröffnungsfeier des durch Seine Majestät unsern König wiederhergestellten Bergischen Domes
Entstehung
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V s r rede.

^ie mit französischen Bajonetten aufgedrungene Ioacylmiade ab-rechnet, fehlt nicht viel an einem halben Jahrhunderte, seit derallen Genossen der schönen Heimat so wohlklingende Bcrgische Na-men seine staatliche und provinzielle Bedeutung verloren hat, undnur der Geschichte angehört. Man sucht ihn auf allen ncuernLandcharten vergebens. Wir danken der Vorsehung, daß wireinem größern Staatsverbande im deutschen Vaterlande innigerangehören, und danken dies um so freudiger, als wir in unsermKönige den erlauchtesten Sprossen unseres frühesten Herrscherhausesehren. Doch die gerechten Ansprüche der Vorzeit auf Dankbarkeilhat der Bergcr nicht vergessen. Dankbarkeit und Treue ist einHauptzug des Bergischen Charakters. Der Bergische Namen, derin vaterländischer Beziehung nicht mehr nach Außen abgränzt, son-dern nur in seinem Bereiche inniger verbindet, blieb theuer, undauch deshalb wurde die Wiederberstellung der Kirche zu Allenberg,des Verglichen Domes, hochfrcudig begrüßt. In diesen: zum Dienstedes Ewigen errichteten Denkmale deutscher Kunst, Kraft und Fröm-migkeit, das unsre frühen Ahnen baucten, lind dessen Zerfall un-sere Väter beklagten, begegnete sich die Theilnahme alter Bergerum so freudiger und allgemeiner wieder, als dies heilige Erbeeiner großen Zeit durch Königliche Huld unS z» jeiucr ehemaligenBestimmung wiedergegeben und dem Gottesdienste geöffnet wer-den soll. Außer der Vermehrung der Ehre Gottes wird dadurch zu-gleich die Erfüllung ihrer religiösen Pflichten vielen, andern Kirchenferne wohnenden Christen erleichtert.

Zur Erhebung dieser Eröffnungsfeier, zur dankbaren Annahmedeö Königlichen Geschenkes hat sich die freudigste Theilnahme kundgegeben. Aus allen Gauen der Heimat haben sich Sänger undSängervereine die Hand gereicht, und dazu hat sich sogar diehochgeehrte Nachbarstadt, deren Dom wir bauen Helsen, freund-lich angeschlossen. Künstler haben für dies Bcrgische Fesss dieBlüthen ihres Talentes gespendet, und Andere für die Beschaffungder Musikalien anzuerkennende Opfer gebracht. Zu den noch nichtgedeckten Festkosten, wofür keine Einnahme, wie bei andern Sänger-festen aufkommt, beisteuern zu helfen, ist der Zweck gegenwärtigerBlätter, deren Ertrag zu diesen Kosten, und der etwaige Ucberschußzur Ausstattung der Bergischcn Kirche verwendet werden soll.

Möchte daneben auch diese Geschichte des Alten Herges dieBedeutung derBcrgischen Kirche" und die Theilnahme dafür er-halten und verbreiten helfen. Möchten die theurcn llandcsgenossen