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kört!-, wenn ein Mönch daS Zeitlich« verliest. Die Rose aberwar das Wappen der Grafen van Berge. — Beider Brüder Ge-beine richcn unter Einem Grabsteine des Hcrzogcnchorcs.
Die Klostcrschristcn erzählen viele Wunder, die an ibrem Grabegeschahen, und die schöne Erinnerung ihrer Bruderliebe in demgemütlichen Gewände der Legende bewahrten. Sa fand man AdolfsGrab neben dem Grabe seines Bruders am andern Morgen einge-stürzt und Beider Leichen in demselben Gewölbe, über welchemman zwei Lilienstcngel, zu Einer Blüte vereinigt, entsprossensah :e. :c. Beide Brüder, die Bcrgischen Dioskuren, wurdenbeatisieirt und vom Volke als Heilige verehrt. Mehrcrc Nach-kommen Adolfs beschlossen nach seinem Beispiele die letzten JahreibreS thatenreichen Lebens in klösterlicher Zurückgezogcuheit amAllenberg?. Neben der Ruhestätte der Klostcrstiftcr wählten diebergischen Fürsten ihre Grabkirche. So wurde die Anhänglichkeitdes Volkes an den Altcnbcrg noch gesteigert, weil es so gernebetete an der Ruhestätte derer, die an der Wohlfahrt, an deinRuhme des Landes gebaut hatten.
.3 Geschichte des Klosters Allenberg bis zur Aushebung.
,tä?ie aus Morimund gesendete Genossenschaft bestand auS zwölfMönchen, aus denen Berno, ein Franzose von Geburt, zum erstenAbte gewählt wurde. Schnell wuchs dcS Klosters Ncichthum.Graf Adolf hatte sein „väterliches Erbe zum Berge" mitdem Stammschlosse seiner Ahnen mit Zehnten, Reuten und Gerecht-samen, sowie den Hof Löhberg mit Zehnten geschenkt, den er zudiesem Zwecke von dem Ritter Heinrich von Odenthal gegen einGut zu Küppersteg eingetauscht hatte. Der Kölnische 'ErzluschofBruno kl., ein geborner Graf von Berge, Adolfs Oheim, hattedaS Schloß am 2Z. August 1133 zur Ehre Gottes und seinerMutter Maria feierlich eingeweiht und ihm den Namen des Klo-sters der heiligen Maria zu Berge gegeben. Er selber schenkte ihmeinen Weinberg zu Bacherach 1137. Der Abt Berno kaufte vonden Rittern Benjamin und Konrad einen Hof zu Puchheim an,und Erzbischof Arnold von Köln fügte dazu cineu Weinberg zuNhense, den Kammcrforst bei Blatzheim, den Hof Wanmal inWestphalcn und eine jährliche Rente von 20 Mark SilbcrS. Diehierüber im Jahre 1139 zu Attenberg aufgenommene Urkunde,welche auch vom Grafen Adolf von Berge, vom Herzoge Walramvon Limburg und andern Fürsten vollzogen ist, erzählt die obigeEinweihung dcS Klosters, und gilt als dessen Stiftungsbrief.
In einer Urkunde vom 26. Februar desselben Jahrcö 1lZ9nahm Papst Jnnoccnz kl. das Kloster in seinen Schutz, und bc-