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Ordens, Zum Gedächtniß dieses am Hubertstage (3. Nov. 14443über die Grafen Arnold und Egmnnd von Geldern crfochtenenSieges stiftete Gerhard auch eine fährliche Messe, die sogenannteJägermcsse zu Attenberg, welcher der fürstliche Hof und die be-nachbarte» Adeligen im Jagdgeschmcide beizuwohnen pflegten.
Nördlich hinter Gerhards Grabmal zeigt die flache Grabplattedes Herzogs Wilhelm Ii, dessen Bild und Wappen mit der Inschrift:„äimn Dnmini AIOVOOVIIl, X. Oal. Älnjl okiit Dominus^Viüielniii« «le nwnle Dnx 65 oomes «In liav^ensIiei'Li z danebendem nördlichen Eingange zu, ruhen die Bcrgischen Prinzen Ger-hard fgest. 22. Octbr. 1435) Robert (gest. 1499), und der Thürezunächst befindet sich die ebene Grabplatte des Harzogs Adolf vonJülich und Berg, auf welcher die fetzt fast gänzlich abgeblätterteInschrift: „Xmio Doinini >>< < < ( XXXVII eile XIV men.^ischnlii aliiitÜln^tris I'rinonps Iloininu« Xllolpüns, IIux .luliu-evnsis 65 muntvnsis, (.lonies «le It-tvenskorK, cu^ns »nim»i-enjuiescnt in — An der westlichen Wand des Herzogeu-
chorcs bezeichnet eine große Schiefcrplatte ohne Inschrift die Iiuhestatte Wilhelms III, von Jülich und Berg und seiner Gemalin Sy-hilla von Brandenburg. Das alte Wappen des Herzogs mitder Angabe seines Sterbetags (6. Septbr. 151 l) ist am gegen-überstehenden Pfeiler wieder'aufgefrischt, seine Gedächtnißtafel mit50 gereimten Heramctcrn aber,'sowie die in Distichen abgefaßteGräbschrift der am 9. Juli 1524 verlebten Herzogin weggenom-men. Jene erzählt, daß Wilhelm das Land 37 Jahre in Friedenregiert und durch mehre Gebiete vergrößert habe, zählt diese na-mentlich auf, hebt das Wirken des Fürsten in NeichSangelegenbeiienhervor, und rühmt ihn als einen Freund und Beschirmer der Gast-lichkeit. Sybilla von Brandenburg, das letzte Glied der landes-herrlichen Familie, das in Altenberg seine Ruhestätte erhielt, führtenach Wilhelms Tode 1t) Jahre lang die Negierung, und machtesich durch reiche Stiftungen auch um's Kloster verdient. Die letztenZeilen ihres in bessern: Latein abgefaßten Epitaphiums sagen wört-lich übersetzt:
„Schrecken verdrehend durch Waffen gewann sie an Macht durch den Frieden,also beherrschte die Frau Völker in weitem Gebiet; gläubig beschenkt' sie zumDienste des Herrn den heiligen Orden, Rastlos spendend war sie DürftigerMutter und Schirm, Doch uns cntrafft sie der Sterblichkeit Loos, zu denhimmlischen Freuden stieg sie vertrauend, entwand sich dem Gewirrc der Welt.Seit' an Seite gelehnt, ruht sie dem Gcmahle geselligt, Bcid' am Tag desGerichts würdig des ewigen Lohns."
Viele Grabmälcr benachbarter Bischöse und der Grafen vonHeinsberg, Wcvclkvvcn u. A., die sich am südlichen Kreuzflügel