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Altenberg im Dhünthale : Festbeitrag zur Eröffnungsfeier des durch Seine Majestät unsern König wiederhergestellten Bergischen Domes
Entstehung
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geschaffen. Denn die Erhebung des Belkes zu einem deut-schen Nationalgcfühl, die wahre Bildung hat das Verständnißder Kuusterhabenheit, sowie der geschichtlichen Bedeutsamkeit derbergischeu Kirche wieder vermittelt. Es begegnen sich alle wahr-haft Gebildeten, die Edelsten des Volkes wieder in der Erhe-bung für die vaterländische Größe, in der Liebe für die Heimat,in der Begeisterung für die im Dienste des Ewigen errichtetenWerke der Väter. Was man vor wenigen Jahrzehnten noch ingedankenlosem Dünkel verspottete, die schönen Vermächtnisse einerheiligen Kunst sind dem Volke wieder theucr geworden, mit der Größeder Dome hat es sein eigenes Heil begriffen, das da in Erhebungzum Höchsten und in Uebercinstimmung, in Eintracht und Einig-keit waltet, welche anzuregen jene erbaut sind, als schöne Symboledes wahren deutscheu VolkSthnmeS, dessen immer kräftigere Athem-ziige jeder Freund dcS Vaterlandes freudig gewahret.

Der Wiedcrberftellungsban bezeugt aber nicht blos das Ver-ständniß der gotterfülltcn Kuustschöpfungen unserer Väter, sonderner gibtuns auch de» erfreuenden Beweis, daß die Gegenwartwieder Ahnliches zu gestalten vermag.

Wenn wir uns, durchdrungen von dem Danke für den Er-lauchtesten Bauherrn, nusern hochsinnigcu König, Der das werth-vollste Knnstkleinod unsrcr Heimat wieder gab, mit dankbarer Liebeeines G-the, Jaeobi, Arndt, F. Harkott u. A. erinnern, welchedurch Schrift und Wort die Thcilnabme für den Bergischen Domzuerst anregten, wenn die Namen Sr. Königl. Hoheit, deS Prin-zen Wilhelm von Preußen, des sel. Erzbischofs Ferdinand Augustvon Köln, des sel-Oberlandesbaudircktors Schinkel und des jetzigenHerrn Ministers von Bodelschwingh, die der Wiederherstellung ihrkräftiges Fürwort gönnten, sowie des Herrn Grafen F. E. vonFürstenberg - Staimnhcim, dessen erwähnte Schenkung den Bau be-sonders förderte, im Anblicke des vollendeten Domes mit Dankgenannt werden, so muß de» Meistern, welche mit ungemeinerThätigkcit, mit weiier Benutzung der vorhandenen Mittel undausgezeichneter Kunstfertigkeit das'Werk so herrlich vollführten, daßsich das Neue dem Alten nicht nur würdig anreibt, sondern eS inmanchen technischen Vorzügen noch übertrifft, dem Baninspcctor(jetzigem Bauratb) Biercher ru Köln, sowie den BauconductorcnKroueuberg, Krantz und F. Grund im Bcrgerlande ein ehrendesGedenken bewahrt bleiben.

5. Die Kirche und ihre Denkmäler.

ie Bauweise der altenbergcr Kirche, welche wir die gothische undAusländer die deutsche nennen, beruht auf der Urdcutschcn Ansicht,daß die das Hciligthun! abschließenden Mauerwände nicht gemäß