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Altenberg im Dhünthale : Festbeitrag zur Eröffnungsfeier des durch Seine Majestät unsern König wiederhergestellten Bergischen Domes
Entstehung
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die Inschrift:X. i>ui, üeoimu tinl^ IVingiIiiil

I)cmiiii»8 /V<!u!s>üu8 -ft .Vuuu !t iViU'lX.'XiV in lo8lu >>uriü-aaii>mi8 üenl!« vie»äni8 »Init (iimln, l/uiuiti88N iluinin»Ilu)'Iee8lmvcn ^ Dieser Adolf der älteste Sobn des obigen Her-zogs von Limburg, »rar der Gründer des Bergischen Domes.Seine Wittwe Margarethe von Hochstaden, Schwester des Erzbi-schofs Conrad, der den Grundstein zum Kölner Dome legte, hei-ratbete später den Herrrn von Hoikeshoven hHnkeswagen) underreichte, da sie am Z. Februar 1314 starb, ein Alter von mehrals hundert Jahren.

DaS Grabmal dcS Grafen Wilhelm I- und feiner GemalinIrmgard von Kleve an der Ostseite deS Herzogcnchores 3 s/z Fußhoch, l2 Fuß lang und 6 Fuß breit, trägt auf der Decke vonschwarzem schicfcrartigem Marmor die lebensgroßen Bildnisse desFürstenpaares mit weißen gravirten und bemalten Marmorplätt-chcn eingelegt. Leider ist diese seltene Kunstarbcit durch rohe Hän-de zerstört,' die Marmorplättchen sind bis auf wenige Reste fürKunstkabinettc entwendet worden ; doch ist wohlerhaltcn die mit Bleiausgegossene Rundschrift: ch ,4uua nl, incninntiunv klumiuikll »inlnuiino H'nl. Mnji nlnit Imune memuriw Uomi-«cm >ViII>eIuui8, guinnlnm i.nunc:8 ,Ie. munie " Östlich vondiesem Grabmal, vor dem Altare des Herzogenchors trug die spä-ter abgeblätterte Schiefcrplatte die Nandschrift: X !4 ftvUX's'Xdieptim» </:U, ^Ingi oßiit pitv menwriiv >>. tlvnrieus, C«»ino8>Iv inunl«'. In der Äiitte des Herzogenchores ist die messingeneGrabplatte des Herzogs Gerhard um 1 Fuß über dem Boden er-höht. DaS lebensgroße Bild des Herzogs hat die deut. Umschrift:

Nach Christi Geburt duscut vierhundert Jair, fuuff jnd cvcnzich darzo, batis wair, in dcmc Äugst Up den nuyntzehnden Dach ncmpt war, wat dae geschach:der Durchlüchtige jnd Hoegeboren Hertzauch jnd Furste van Eode erkorenGerard Her zo Gulich ind zo dem Bcrghe jnd dairzo Greve zo Navensbcrghebcschloiss sin Leven jnd Ende upgaff in des Vadcrs Hende synen Geist jndeSeele als sulchs zo Liiilsdorff gcveillc: der sync Lande, Lude jnd Undersassenin sync» Leven vrcdclichc rcgicrdc boevcn maisscn, As cyn lew siols ind men-lich was hce alzyt gesynt, syncn vyanden tzzo krenken sych in der wairheitbcsynt, ein lciffhavcr aller Gei^ lichheit, Eyr guct zo beschirmen was her be-reit, Guetlich zo sprechen was syn munt zo cymc jede» in aller stunt. Ouldejnd gunstlich was syn levcn, steidtz bereit was he za gcvcn, jcmantz zo krenkenan syn cre wcre yn> geweist sere. Ummcir rechtuerdich, warhassrig jnd ge-loifflich, in allen sachc» was hee unbedcchtig. DeS licham hie unsen licht bc-graven, v Got wilt synre Gcdcchtnyss Häven jnd durch dvne bitter passie indpyn Gncdcntlich vergeben die siindcn syn!'^

Auch deö Herzogs Gerbard Wappenschild prangt noch an demsss seiler über seinem Grabe mit den Zeichen des von ihm zum An-denken an den glorreichen Sieg bei Linnich gestifteten Hubertus-