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Altenberg im Dhünthale : Festbeitrag zur Eröffnungsfeier des durch Seine Majestät unsern König wiederhergestellten Bergischen Domes
Entstehung
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wo über der gemeinschaftlichen Fürstengrufl die große silberne Am-pel brannte. Von all den Siegestrophäcn, den Fahnen, geschmück-ten Helmen, Waffen und wertbvollen Gcdenkschriftcn ist Nichtsmehr vorhanden. Nur zwei wiederaufgefrischte Wappenschilderprangen au den Pfeilern. Den südlichen Pfeilern zunächst, in derMitte des Herzogenchores ruhen die Neste der Grafen Adolf undEberhard von Berge, der Brüder, die das Kloster stifteten undihre letzten Lebenslage dort in Gebet als Mönche beschlossen. Dieebene Grabplatte trägt die woblerbaltene Randschrift:

-ff.Hnuo llomini VIEEIi, IV Ickus Eotiilwm «ckriit Xckol-I»l>u« vx Eaiiiile! mimnechim »L l)iiuint«»r Iinftm awundii."-ff.VI. Eni. .lunü vl»iit Itlvl'rlinrcklm, conios «le: XI/ennNEine große Holztafel an der westlichen Wand des Herzogenchorcstrug die Namen aller hier begrabenen Fürsten und Fürstinnen.Darunter sind außer den bereits oben Erwähnten von den Grafenvon Altena-Marl: Friedrich Igest. 1198), Arnold (1209), Kon-rad (1190) und Eberhard (1189), worunter der letztere besondersein Wohlthätcr deö Klosters genannt wird. Von den BergischenLandesherr»: Adolf VI., mit dem Beinamen des Bärtigen, derwie obige Grafen von Altena (l179), sein Leben als Mönch inAttenberg beschloß, dann Engelbert (1193) und Adolf V. (1219),die auf " der Kreuzfahrt erlagen, und deren Neste hierher gebrachtwurden; Adolf Vi. der Lange, der im I. 1257 auf dem Turnierzu Neust umkam, Wilhelm I. (1308) und Heinrich, dessen Bruderund Nachfolger, Herr zu Winleck (13 >9); st dann Herzog Heinrichvon Limburg und Graf von Berge (1244), Herzog Wilhelm vonBerg (1-108), Herzog Adolf von Berg und Jülich, "(1437), HerzogGerhard von Jülich, Berg und Ravensberg (1475) und HerzogWilhelm III. (4511); von den Erzbischöfen von Köln aus demVerglichen Fürsteuhause Friedrich (gest. 1l59), Bruno (1290),Adolf (1222), Theodor (1227) und Konrad, Bischof von Münsterund erwählter, aber nicht bestätigter Erzbischof von Köln (1308),Für alle diese, sowie für die Gcmalinnen der Landesherren undviele andere Prinzen aus dein Belgischen Hause, für mehrere-hierbeerdigte Bijchöfe und benachbarte Grafen und Edellcute warenreiche Gedächtuißstiftungcn angeordnet.

Unter den Grabmalen ist besonders noch anzuführen die ebeneGrabplatte des Herzogs Heinrich von Limburg und der Irmgardvon Berge vor dem Altäre in der Seitenhalle des Herzogeil-chores, woraus das älteste Bcrgische Wappen, die Rose, mit demspätern, dem Limburgischen Löwen und der theilwcise schon zerstörtenInschrift:X. Ilmuini V1EEXI.IV, VII Ick Xovoinlwis olckitIlenriauK cko IckmImrK IIu .v SL comes ckv Vlonlo. -ff X II.A1EEXEXVII, Eni. Xlnrtii «kiit IrmKnrckm, evmiliKss ckoVloiiteG Daneben befand sich auf ebener jetzt znstörter Platte