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Altenberg im Dhünthale : Festbeitrag zur Eröffnungsfeier des durch Seine Majestät unsern König wiederhergestellten Bergischen Domes
Entstehung
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Präsidenten Herrn v. Bodelschwingh bewilligte, um die beidenFenster im südlichen Kreuzflügel ausführen zu können. Bicrcher'SPlan hatte zwar die Symcl'rie durch fünf Fenster des unlernKreuzflügels beobachtet, jedoch der Ersparnis) halber war die Weg-lassung verfügt und kable Mauer befohlen worden. Doch diedereinstige Herstellung der drei noch fehlenden Fenster ist durch denVauinspccwr vorgeseben, indem er ihre Uberwölbung und Einrah-mung in Wcrkfti m kunstgerecht anbrachte.

In der dritten Vaupcriode von >8-i5 bis 1847 wurde der Wie-dcrhcrstellungsbau durch Herrn F. Grund völlig vollendet, wozuunser jetzige König eine Summe von 39,999 Thlr. neuerdingsbewilliget batte, und wobei an dem Anschlage soviel Geld er-spart wurde, daß auch mehre der herrlichen GlaSfenster kunstmäßigwieder hergestellt werden konnten.

In dieser Periode sind alle Hanptgcwölbc im Chor und Ehor-schluß, das große Kreuzgewölbe und die drei Gewölbe im südlichenKreuzarme ausgeführt worden. Neparirt wurde der westliche Giebel,worauf das Kreuz und ein Thürmchen neu ist, sowie die äußernMauerndes vordcrn Hauptschiffes, ferner sämmtliche Kapellen - undSeitcnschiffdächer und das vordere Hauptdach. Im Innern wurdenalle Gewölbe ausführlich reparirt und alle Fenster erneut oderverbessert und hergestellt. Sämmtliche Einrichtungen zum Gottes-dienste, sowie Anstrich, Plattcnbodcn und Vergoldungen sind neu.Auf diesen ganzen WicdcrberstellungSbau ist von Ihren Majestätendie Summe von 71,vgl) Thlrn. verwendet worden, es sind mithinnebst der durch milde Beiträge zum Kirchendache aufgebrachtenSumme 9Z,999 Thr. für die Erhaltung und Wiederherstellungdes bergischen Domes verbraucht. Überdies haben die Einwohnervon Odenthal mit freiwilligen Dienstfuhren zum Werke rühmlichstbeigesteuert.

Was vor zwanzig Jahren nur als das Ziel frommer Wünscheausgesprochen, von der Menge sogar in's Reich der Träume verwiesen wurde, ist jetzt in schöne Wirklichkeit getreten. Der inschmählicher Fremdsucht vcrwahrlosete durch rohe Habgier geschän-dete und zertrümmerte Bergische Dom ist wieder erstanden ausTrümmern und Brandschutt und neu erhoben in herrlicher Vollen-dung. Wir danken dies der Huld unseres kunstsinnigen Königes,Dessen Großherzigkeit den kühnen Gedanken an den Fortbau desmit unsrer Kirche nahe verwandten Domes zu Köln verwirk-lichte, und Der auch jüngst den schönen lebendigen Volködom zubauen begonnen, der uns inniger mit der theuren Heimat undfester miÜdem gesummten Vaterlonde verknüpft. Auch die Wie-derherstellung der bergischen Kirche zn Altenberg bat ein neuesBand der Sympathie zwischen dem Könige und Seinem Volke